Im Bereich des Ortskerns von La Malène bildet eine tiefe Einkerbung eine Verbindung zum Causse Sauveterre.
Wer La Malène als Reiseziel auswählt, möchte vielleicht eine Ferienwohnung mieten.
Wasser und Wege
Eine Wanderroute von La Malène führt über den Chemin du facteur nach Rieisse, steigt zum Tarn hinab und verläuft auf dem Rückweg über den Uferweg.
Bei La Malène kann man im Tarn Kanu und Kajak fahren; Vermieter bieten verschiedene Strecken an und bringen die Teilnehmenden nach der Fahrt mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurück. Die Tradition der Bootsfahrten in den Gorges du Tarn besteht bis heute fort.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Jean-Baptiste in La Malène ist ein romanischer Bau, der vermutlich im 12. Jahrhundert von Ordensleuten aus Sainte-Enimie errichtet wurde. In ihrem Kirchenschiff wird das Gemälde „Saint Jérôme lisant“ aus dem 17. Jahrhundert von Luis Tristan de Escamilla ausgestellt. Die in der Kirche befindliche Sühnekapelle enthält die sterblichen Überreste von 21 Einwohnern von La Malène, die während der Revolution hingerichtet wurden.
Auf dem Felsvorsprung Rocher de la Barre oberhalb des Ortskerns von La Malène befinden sich die Überreste des Castel Merlet, auch Castellum Melena beziehungsweise Amarillès genannt, darunter Hinweise auf einen früheren Kultort. Der Komplex wird auf das 6. oder 7. Jahrhundert datiert.
Lokale Küche
Coustillous, also gegrillte Stücke vom Schweinerippchen, und geschmorte Kartoffeln gelten als traditionelles lokales Gericht von La Malène.