Auf einem Hügel inmitten von Schirmkiefern liegt die Chapelle de Montalaurou. Sie ist ein bedeutender Wallfahrtsort, überragt die umliegenden Dörfer und bietet einen außergewöhnlichen Blick auf die umliegenden Ortschaften und das Orb-Tal.
Kultur und Geschichte
Im Jahr 1203 erlaubte Raymond-Roger, Vizegraf von Béziers, dem Kapitel von Saint-Nazaire die Befestigung der Kirche von Pailhès. Diese Genehmigung wurde 1326 und 1338 erneuert. Historische Verteidigungselemente wie Fallgitter, Schießscharten und ein Glacis am Fuß hoher Mauern sind in Pailhès erhalten.
Saint-Étienne de Pailhès ist mit einem Freskenzyklus zur Apokalypse des Johannes verbunden. In der Kirche befinden sich außerdem Ikonen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts von Nicolas Greschny. 1963 wurde im Altar des 19. Jahrhunderts ein Altar-Cippus entdeckt; er dürfte eher zu dieser Kirche als zu einem westgotischen Bau gehört haben.
Die Chapelle de Montalaurou ist der Unbefleckten Empfängnis gewidmet. Ihre Bauarbeiten begannen 1855, und am 5. August 1861 wurde sie eingeweiht.
Landschaft
Außerhalb außergewöhnlicher Veranstaltungen ist die Chapelle de Montalaurou an zwei Tagen im Jahr geöffnet: am 15. August und am 8. Dezember.
Wandern und Termine
Die Wanderroute „La Combe Rossignol“ bei Pailhès ist eine einfache 10,7 Kilometer lange Rundtour. Die Gehzeit beträgt etwa 3 Stunden und 30 Minuten, dazu kommen jeweils 88 Höhenmeter Auf- und Abstieg. Die Wanderung beginnt am Parkplatz Place du Château bei der Kirche in Pailhès.
Auf der Route „La Combe Rossignol“ gibt es außerdem eine optionale Abzweigung zur Chapelle de Montalaurou mit einer Picknickfläche.
Bei der Veranstaltung „Pailhès en vert“ am 25. April 2026 gab es Stände mit Blumen, Pflanzen, Bäumen und Setzlingen, einen Gartenworkshop, einen Biomarkt mit regionalen Produkten und Kunsthandwerk, aromatische und essbare Pflanzen sowie Kinderangebote.
Der Wunsch, eine Ferienwohnung in Pailhès zu mieten, gilt einem Ort mit der Chapelle de Montalaurou.