Camps-sur-l'Agly: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Camps-sur-l'Agly
Camps-sur-l'Agly liegt als kleines Dorf auf einem Hügel an den Grenzen von Peyrepertuses, Fenouillède und Razès und überblickt die Agly, die dort entspringt.
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Geografische Einordnung
Das 26 Quadratkilometer große Gemeindegebiet von Camps-sur-l'Agly bietet abwechslungsreiche Landschaften. Sie reichen von großen Wäldern im Norden bis zum Plateau La Serre im Süden und umfassen unter anderem den Pic de Bugarach, den Roc Paradet und die Gorges de Galamus.
In der Umgebung von Camps-sur-l'Agly liegt das Château de Peyrepetuse, eine Burg. In der näheren Umgebung befinden sich außerdem mehrere Gipfel: der Roc Paradet, der Roc de Capeils, der Roc del Nissol und der Pech de la Paille. Im weiteren regionalen Umfeld liegen die Burgen Château de Quéribus, Château de Termes und Château de Durfort.
Natur
Markierte Wege auf dem Plateau La Serre führen durch Wiesen, Garrigue mit wilden Blumen und malerische Landschaften. Das Schutzgebiet ZNIEFF „L'Agly et ses affluents de la source au Pas de la Fumado“ erstreckt sich nordwestlich von Camps-sur-l'Agly bis südöstlich von Cubières-sur-Cinoble. Es wird von kleinen Wegen und einem Petite-Randonnée-Weg durchquert.
Die Region ist für ihre artenreiche Flora und Fauna bekannt; unter den natürlichen Reichtümern werden Orchideen besonders hervorgehoben.
Wege
Die kommunale Wanderseite führt „Source de l’Agly“ als eine der verfügbaren Wanderweg-Beschreibungen auf. Der Sentier des contrebandiers du sel ist ein 12 Kilometer langer Wanderweg mit bemerkenswerten Ausblicken auf die Pyrenäen, den Pech de Bugarach und den Canigou.
Geschichte
Der Weiler Campeau wurde in den 1960er-Jahren aufgegeben. Natürliche Ressourcen, nahegelegene Erzvorkommen und die Geländeform begünstigten die Ansiedlung menschlicher Gemeinschaften in Camps-sur-l'Agly seit dem Neolithikum. Dort gefundene westgotische Gräber aus dem 5. oder 6. Jahrhundert belegen die menschliche Präsenz in dieser Zeit.
Kultur
Die befestigte Bastide La Bastide gilt als Ort von außergewöhnlichem historischem und archäologischem Interesse. Erhaltenes mittelalterliches Mauerwerk lässt vermuten, dass La Bastide in der zweiten Hälfte des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts entstand. Die Anlage besteht aus vier parallelen Straßen und zwei senkrechten Straßen, die vier rechteckige Gebäudeensembles begrenzen.
Die Croix de la Passion ist ein 3,20 Meter hohes schmiedeeisernes Kreuz, dessen Größe, Alter und Ausführungsqualität ihm einen besonderen Denkmalwert verleihen. Die Maison du Chevalier trägt an ihrer Fassade ein 1790 geschaffenes skulptiertes Relief, das eine stilisierte Fassade des Schlosses darstellt. An der Maison Fabre befinden sich auf Höhe des ersten Stockwerks eine skulptierte Büste und darunter eine Kartusche aus dem Jahr 1789 mit mehreren Werkzeugen.
Die heutige Kirche Notre Dame de l’Assomption in Camps-sur-l'Agly folgte auf eine mittelalterliche, dem heiligen Johannes geweihte Kirche. Der Bogen zur östlichen Seitenkapelle und die angrenzenden Hausteine sind gotisch und stammen aus dem späten 14. oder 15. Jahrhundert.
Der Dolmen von L’Auzina stammt vermutlich aus dem späten Neolithikum oder dem Chalkolithikum, etwa aus der Zeit von 4000 bis 2000 v. Chr.; vier große Kalksteinplatten sind noch vorhanden. Der Dolmen von Roc d’En Bertrand/Roc d’En Benoît liegt östlich von Camps-sur-l'Agly, stammt vermutlich aus dem späten Neolithikum und besteht aus einer etwa 1,8 Meter langen, stark rissigen Kalksteinplatte auf Felsblöcken.
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