Im Norden besitzt Occhiatana einen kleinen Küstenabschnitt; im Süden wird die Gemeinde von einer Bergkette beherrscht, die sie von den Dörfern des Giussani, Pioggiola und Olmi-Cappella trennt. Das Dorf liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 300 Metern an den Hängen des Pinzu Sordu, der 1.206 Meter erreicht. Auf dem Gemeindegebiet gibt es zahlreiche Quellen und Brunnen.
Die Bahnstrecke des Chemin de Fer de la Corse durchquert Occhiatana; nahe dem Weiler San Sebastianu gibt es einen Haltepunkt.
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Kultur und Geschichte
Die Kirche Santa Maria Assunta, heute die Pfarrkirche Saint-Barthélémy von Occhiatana, ist die ehemalige Kirche der Himmelfahrt und stammt aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts. Sie enthält Fresken aus dem 17. Jahrhundert, und ihre Orgel ist als historisches Denkmal eingestuft. Saint-Barthélémy wurde 1620 wiederaufgebaut und 1627 umgestaltet; die Kirche besitzt einen dreigeschossigen barocken Glockenturm mit Laterne.
Die Ruinen gehören zur Kapelle San Vincensiu, die zwischen dem 4. und 11. Jahrhundert errichtet wurde; bei ihrer Freilegung wurde ein antikes Grab entdeckt. Die ehemalige Kapelle der Bruderschaft beherbergt die Association Per l'Animazione d'Ochjatana.
Wandern
Die „Rando 21: Boucle de San Bastianu“ ist eine lange Wanderung, die in Occhiatana beginnt, über Costa führt und auf alten Maultierpfaden verläuft. Die Überreste der ehemaligen Kapelle San Bastianu liegen an diesem Wanderweg.
Weitere Orte: Farinole, Linguizzetta, Canari, Avapessa, Cagnano, Perelli, Calacuccia, Vivario