Chaumontel: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Chaumontel
Die offizielle Route „Découvrir Chaumontel“ ist eine sehr leichte, 3,9 Kilometer lange Rundstrecke mit einer Dauer von etwa einer Stunde. Sie beginnt und endet an der Kirche von Chaumontel, führt über eine Fußgängerbrücke über den Ysieux und zur Fontaine au Lion.
Wer einen Aufenthalt in Chaumontel plant, zieht möglicherweise das Mieten einer Ferienwohnung in Betracht. Seit Anfang 2026 bietet das Château de Chaumontel insgesamt 33 Hotelzimmer, die auf das Schloss und einen Weiler verteilt sind.
Natur
Chaumontel gehört zum Regionalen Naturpark Oise–Pays de France, der durch ein Dekret vom 13. Januar 2004 geschaffen wurde. Der Ysieux durchquert den Ort von Osten nach Westen; sein Tal wurde 2002 klassifiziert. Der Fluss entspringt in Fosses und fließt in Richtung der Abtei von Royaumont. Chaumontel liegt etwa auf halber Strecke des 15 Kilometer langen Ysieux.
Kultur
Die Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet und im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut. In der Kirche befindet sich eine hölzerne Marienfigur mit Kind aus dem späten 14. Jahrhundert. Für den Besuch der Kirche kann der Schlüssel im Rathaus oder in der Apotheke angefragt werden.
Der Rundgang führt über die Rue de la République, um das Industrieerbe entlang der Rue de Paris zu besichtigen. Zwischen der Kirche und der Schule erinnert ein Beinhaus daran, dass der Friedhof die Kirche bis 1854 umgab. Das Château du Prasley ist Privatbesitz und von der Straße aus nicht sichtbar. Von diesem Château sind die wassergefüllten Gräben und die Türme eines Herrenhauses aus dem 14. Jahrhundert erhalten. An der Rue de la République sind außerdem zwei Waschhäuser aus dem 19. Jahrhundert zu sehen: eines hinter dem Kriegerdenkmal und eines zwischen den Hausnummern 23 und 25.
Geschichte
Die ehemalige Fabrik Agam Branson besitzt Sheddächer in W-Form und ein benachbartes, vollständig aus Ziegeln errichtetes Direktorenhaus. Im 19. Jahrhundert gab es in Chaumontel Werkstätten für sogenannte Chantilly-Spitze. Die industrielle Tätigkeit entstand am Standort der ehemaligen Getreidemühle Moulin de Glanne, die bis zur Französischen Revolution in Betrieb war.
Um 1750 züchtete der Gärtner des Schlosses die Birne Bésy de Chaumontel durch Veredelung. Die Bésy de Chaumontel gilt als Birne des Typs „beurré“; ihr Fruchtfleisch wird als schmelzend beschrieben, und die Ernte liegt im Winter. Die Ferme des Nonnains liegt auf dem Gebiet von Luzarches und wurde früher „Chaumontel-les-Nonnains“ genannt. Bei der Ferme des Nonnains sind die Überreste einer Kapelle zu entdecken.
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