Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Médard in Maisse ist seit dem 28. September 1926 als Monument historique eingetragen. Ihr Bau begann etwa im 12. Jahrhundert; romanische Stilmerkmale und Gewölbe aus dem 15. Jahrhundert prägen das Gotteshaus.
Auch die ehemalige Schlossgutshofanlage von Maisse bewahrt umfangreiche Nebengebäude aus dem Ancien Régime, darunter einen monumentalen Taubenschlag mit quadratischem Grundriss. Die Moulin de Saint-Eloi in Maisse besteht seit dem 12. Jahrhundert. Die Moulin Neuf soll bereits im 15. Jahrhundert bestanden haben und diente ausschließlich der Mehlproduktion. Zu den erhaltenen historischen Spuren gehört außerdem eine alte Viehtränke aus der Zeit, als fließendes Wasser in der Region noch nicht überall vorhanden war.
Landschaft
Der Fluss Essonne durchquert Maisse in zwei Flussarmen. Das Tal der Essonne bei Maisse weist sumpfige, sandige und von Sandstein geprägte, meist bewaldete Landschaften auf. Die Landschaften des Tals der Essonne bei Maisse sind als Espaces Naturels Sensibles eingestuft.
Natur und Wege
Im Bois de Malabri östlich der Gemeinde Maisse gibt es mehrere angelegte Wege für Wanderer. Im Bois de Malabri bei Maisse säumen Sandsteinfelsen die Wege. Dort befindet sich außerdem der Camp Romain, ein durch die geologische Entwicklung geformtes Dünenfeld.