Für einen Aufenthalt in Graye-et-Charnay möchten Reisende eine Ferienwohnung finden.
Natur
Das ZNIEFF-Gebiet Le Suran umfasst Graye-et-Charnay und hat eine Fläche von 716,31 Hektar. Das Naturinventargebiet Le Suran ist in das Natura-2000-Netz Petite Montagne du Jura einbezogen. In diesem Naturinventargebiet sind fünf Biberfamilien angesiedelt und pflanzen sich dort fort. Die Wiesen von Le Suran sind durch Hecken gegliedert und von kleinen Gehölzen durchsetzt; entlang des Flusses wächst Ufervegetation. Das Tal des Suran bei Graye-et-Charnay wird von europäischen Bibern aufgesucht.
Das Naturinventargebiet Falaise du Fays et Grotte de Gigny umfasst Graye-et-Charnay. Die Zone Falaise du Fays et Grotte de Gigny ist in das Natura-2000-Netz Petite Montagne du Jura einbezogen; die Höhle gehört außerdem zum regionalen Netzwerk der Höhlen des Schreibers-Fledermausflughunds in der Franche-Comté. Die Falaise du Fays et Grotte de Gigny besteht aus einem Mosaik offener und bewaldeter Ökosysteme. In der Falaise du Fays nisten Wanderfalken in den Felsspalten.
Wege
ViaCluny ist ein 550 Kilometer langes Netz markierter Wanderwege zwischen der Schweiz und Frankreich. Der Wanderweg ViaCluny verläuft entlang des Suran bis nach Graye-et-Charnay und anschließend nach Gigny. Graye-et-Charnay gehört zu den im Zusammenhang mit ViaCluny genannten Orten.
Kultur und Geschichte
Bei der Carrière des Carrats in Graye-et-Charnay wurde der Abbau im 19. und 20. Jahrhundert im Stufen- oder Grubenabbau betrieben. In der Carrière des Carrats ist noch eine historische Winde zur Gewinnung und Bewegung der Steinblöcke vorhanden.
Die Église Saint-Saturnin steht auf einem natürlichen Felsvorsprung. Von der hundertjährigen Linde an der Église Saint-Saturnin bietet sich ein Panorama über das Tal des Suran.
Im Jahr 1993 waren im Moulin des Prés noch eine Wasserturbine, eines der beiden metallenen oberschlächtigen Wasserräder und drei Paar Mühlsteine vorhanden. Das Wasserrad hatte ungefähr 3 m Durchmesser und 1 m Breite. Der östlich des Flusses gelegene Gebäudeteil des Moulin des Prés wurde 1850 von Joseph Convert wiederaufgebaut und 1891 als Getreidestampfe und Hanfstampfe bezeichnet.
Weitere Ziele: Saint-Laurent-En-Grandvaux, Pont-D'héry, Plasne, Grange-De-Vaivre, Nozeroy, Château-Chalon, Lons-Le-Saunier, Peintre.