Geschichte
Der Glockenturm der Église protestante de Scharrachbergheim stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde um ein Geschoss erhöht und durch einen Erlass vom 9. November 1893 als historisches Denkmal eingestuft. Auch das Château verweist auf mehrere historische Phasen: Es wird allgemein dem 15. Jahrhundert zugerechnet und entstand nach der Zerstörung der früheren Burg auf dem Scharrach. Umfassend restauriert wurde es um 1673, 1727 und gegen Mitte des 19. Jahrhunderts.
Kultur
Die katholische Kirche Saint-Jean-Baptiste in Scharrachbergheim besitzt einen außen angesetzten Glockenturm, ein dreijochiges Langhaus und einen eher schmalen Chor.
Nach 1797 wurde die Cave Dîmière zu einem Künstlerhaus, in dem Gemäldeausstellungen stattfanden; heute ist sie ein Gemeindesaal und Hochzeitssaal. Die Cave Dîmière, auch Grange genannt, erscheint als Eigentum des Bistums Strasbourg und wird von einer regelmäßigen Bus- oder Tramlinie bedient.
Natur
Die geschützte Zone „Pelouse du Scharrach à Scharrachbergheim, pelouses et carrières royales du Silberberg à Wolxheim et Dahlenheim“ umfasst 80 Hektar und erstreckt sich über drei Gemeinden, darunter Scharrachbergheim. In der geschützten Zone Pelouse du Scharrach gibt es verbliebene Gipfelrasenflächen und aufgegebene Steinbrüche neben Weinbergsparzellen.
Diese Zone bietet Lebensraum für typische Weinbergsvögel wie die Heidelerche (Lullula arborea) und die Zaunammer (Emberiza cirlus), für die Mauereidechse (Podarcis muralis) sowie für den Wanderfalken (Falco peregrinus). Durch Weinberge führt außerdem der Radweg Dahlenheim–Scharrachbergheim.
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Weitere Orte: Niederschaeffolsheim, Wasselonne, Dorlisheim, Steige, Mollkirch, Stotzheim, Schleithal, Mutzig