Für eine Reise zu dem Musée Alsacien, der Porte de Wissembourg und den Wegen im Wald von Haguenau kann der Wunsch entstehen, eine Ferienwohnung zu mieten.
Kultur und Geschichte
Das Musée Alsacien befindet sich in der ehemaligen mittelalterlichen Kanzlei von Haguenau. Es zeigt eine umfangreiche Sammlung von Gebrauchs- und Dekorationsgegenständen, die seit Beginn des 19. Jahrhunderts vom elsässischen Alltagsleben zeugen.
Das Musée Historique besitzt Objekte aus mehr als 750 Gräbern der Bronze- und Eisenzeit, die in den Nekropolen des Waldes von Haguenau entdeckt wurden. Zu seinen Sammlungen gehören außerdem numismatische und archäologische Objekte sowie Gegenstände aus dem Kunsthandwerk und den volkstümlichen Traditionen.
Die Porte de Wissembourg ist ein Überrest der ehemaligen Stadtmauer von Haguenau. Ihr unterer Torbereich stammt aus dem 14. Jahrhundert; ihr heutiger Zustand geht auf eine Modernisierung im 16. Jahrhundert zurück.
Wald und Wege
Der Standort Gros-Chêne ist Ausgangspunkt zahlreicher markierter Wanderwege, Radtouren und Mountainbike-Strecken. Dort gibt es außerdem einen Fitnessparcours sowie einen Weg, der für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Kinderwagen zugänglich ist. Der Standort ist ganzjährig zugänglich. An der kleinen, 1955 erbauten Kapelle wird jedes Jahr Ende Juli das Patronatsfest Saint-Arbogast gefeiert.
Der Zugangsweg zum GR®532 führt vom Zentrum von Haguenau nach Walbourg, erschließt das Kulturerbe der Forêt d'Exception® de Haguenau und gehört zu den Jakobswegen.
Eine spielerische Waldrunde in der Forêt de Haguenau fordert dazu auf, Hinweise zu sammeln und ein Rätsel zu lösen. Ein Spielheft ist in drei Versionen erhältlich; genannt werden Kinder ab vier Jahren und die ganze Familie.
Die Route Grand tour Haguenau-Eschbach verbindet historisches und natürliches Erbe. Sie führt nordwestlich durch die Forêt d'Exception® de Haguenau, durch Kiefernwälder und Laubwaldbestände, über Felder und am Waldrand entlang des charmanten Dorfes Eschbach.
Natur und Kunst
Das ornithologische Observatorium eignet sich zur Naturbeobachtung. Dort kommen unter anderem Reiher, Teichhühner, Enten, Eisvögel und Haubentaucher vor. Es liegt an einem renaturierten ehemaligen Tonabbaugelände, auf dem ein durch den Unterwasserabbau entstandener Teil als Teich erhalten wurde.
Der Zugang zum Monument du Chêne führt über einen Weg mit sieben Stelen, die kurze Texte tragen und zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zu Bäumen und zur Natur einladen. Das Monument du Chêne ist ein Werk der weltweit renommierten deutschen zeitgenössischen Künstlerin Gloria Friedmann und steht im Wald wenige hundert Meter vom Standort Gros-Chêne entfernt.