Die mittelalterliche Befestigung von Diemeringen soll dreizehn Wehrtürme und drei Tore umfasst haben. Von den Befestigungsanlagen sind heute nur noch ein Rundturm und zwei angrenzende Abschnitte der Ringmauer sichtbar.
Der Bau der ehemaligen jüdischen Schule in Diemeringen begann 1853 und wurde 1862 wegen unzureichender Mittel abgeschlossen. Das Gebäude umfasst die Wohnung des Lehrers und eine Mikwe; deren Boden und Treppe sind mit großen Sandsteinplatten verkleidet.
Das ehemalige Pfarrhaus in Diemeringen ist ein von den Mitherren von Diemeringen, den Rheingrafen von Dhann, erbautes Herrenhaus. Die Sandsteineinfassung der Tür trägt die Jahreszahl 1730.
Der jüdische Friedhof enthält kunstvoll gestaltete Grabsteine mit symbolischen Motiven, darunter segnende Hände der Cohanim und einen Krug der Leviten.
Zur Töpfergeschichte Diemeringens gehörte ab der Mitte des 17. Jahrhunderts eine durch Lehm im Boden begünstigte und mit diesem verbundene Töpfertätigkeit. 1924 wurde außerdem die Fabrik La Grande Poterie Alsacienne gegründet.
Landschaft und Aktivität
Das Naturareal Rives de l’Eichel in Diemeringen weist eine Brachfläche und einen Auwaldstreifen auf. Zu seinen Besonderheiten gehört der Wasserlauf Eichel. Zum Artenbestand des Naturareals zählen 65 Pflanzenarten und 65 Tierarten.
In Diemeringen gibt es außerdem einen 2 km langen Parcours de santé, einen sportlichen Fitnesspfad im Wald mit Muskel- und Ausdauerübungen.
Wer den Aufenthalt in Diemeringen plant, möchte dafür möglicherweise eine Ferienwohnung mieten.
Weitere Orte
In der Umgebung von Diemeringen befindet sich das Musée Lalique, ein Museum. Ebenfalls in der Umgebung liegen das Château de Lützelstein, eine Burg, und das Fort Casso, ein Fort.
Im weiteren regionalen Umfeld von Diemeringen befinden sich die Burg Lichtenberg, der Berg Hinter Horstberg, der Berg Horstberg, der Berg Seelberg (I) und der Berg Englishberg.
Weitere Ortsziele: Waldhambach, Orschwiller, Waltenheim-sur-Zorn, Morsbronn-Les-Bains, Neuwiller-Lès-Saverne, Wolxheim, Osthouse.