Bœrsch zeigt sich als mittelalterliche Stadt mit Stadtmauer, Eingangstoren, Rathausplatz und typischen alten Häusern des elsässischen Weinbaugebiets. Die sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern umschließen weiterhin den Ort. Von den vier mittelalterlichen Zugangstoren sind drei erhalten. Auf dem Renaissance-Rathausplatz steht ein Brunnen mit sechs Eimern, der auf das Jahr 1617 datiert ist.
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Kultur und Geschichte
Ein genaues historisches Detail findet sich an der 25, rue du Rempart: Die Straßenfassade des dortigen Hauses in Bœrsch ist seit dem 6. Januar 1930 als historisches Denkmal eingetragen.
Zur Geschichte des näheren Umfelds gehört die Dorfmanufaktur von Klingenthal. Sie war die erste königliche Manufaktur für Blankwaffen im Königreich Frankreich und eines der ersten Industriezentren der Region.
Die Maison de la Manufacture d’Armes Blanches präsentiert seit 2007 rekonstruierte Werkstätten, die verschiedenen Berufe der Blankwaffenherstellung, Fertigungstechniken sowie Sammlungen von Waffen und Werkzeugen. Die Schmiede der Maison de la Manufacture ist an jedem ersten Sonntag im Monat für öffentliche Vorführungen in Betrieb.
Die ehemalige Stiftskirche Saint-Léonard war um 1900 ein bedeutendes Kunstzentrum und geistiges Zentrum im Elsass.
Ein Teil des Jardin Philosophe liegt im Wassergraben und ist seit 2012 in das ergänzende Verzeichnis der historischen Baudenkmäler eingetragen. Im selben Jahr erhielt der Jardin Philosophe das Label „Jardin remarquable“ des französischen Kulturministeriums.
Wege
Der Rundweg von Bœrsch nach Saint-Léonard beginnt am Platz des ehemaligen Bahnhofs in Bœrsch und führt durch den Ort zu den Stadtmauern, den Toren und dem Renaissance-Rathaus.
Die Route des Jardin Philosophe verläuft entlang eines mittelalterlichen Wehrwalls und folgt einem gewundenen Wasserlauf.
Bœrsch wird von der Buslinie Fluo Grand Est 257 bedient.