Lançon gehört zum Natura-2000-Gebiet „Confluence des Vallées de l’Aisne et de l’Aire“, Gebietsnummer 209. Dieses Gebiet nennt Fischadler, Eisvogel, Schwarz- und Rotmilan, Neuntöter, Brachvogel, Uferschwalbe, Flussregenpfeifer, Wachtelkönig und Kiebitz als bemerkenswerte Vogelarten.
Natur
Die ZNIEFF „Prairies hygrophiles de Sénuc et Grandham“ umfasst Lançon als eine ihrer Verwaltungsgemeinden. In dieser ZNIEFF wurden 55 Arten von Libellen, Heuschrecken und Tagfaltern erfasst; sechs davon stehen auf Roten Listen.
In der Umgebung von Lançon liegen mehrere historische Stätten: die Abbaye Notre-Dame de Chéhéry, die Abbaye des Rosiers und die Abbaye de Lachalade. Ebenfalls in der Umgebung befinden sich die Quelle Fontaine aux Charmes, der Hügel Mont Cuvelet und der Hügel Côte de Châtillon.
Im weiteren regionalen Umfeld von Lançon liegen die antike Stätte Le Chateau und der Hügel Le Paradis.
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Kultur und Geschichte
Die Kirche von Lançon ist ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert mit einem ungewöhnlichen oktogonalen Glockenturm-Tambour und einer offenen Laterne über dem Dach.
Der ehemalige Klosterkomplex in der Grande-Rue von Lançon hatte ein Hauptgebäude aus Ziegeln mit Spuren von Zellen und leeren Statuennischen. Die Chorfrauen von Notre-Dame de Nazareth in Lançon waren verpflichtet, eine Manufaktur für feine Stoffe und flämische Spitzen einzurichten. Außerdem mussten sie die örtlichen Mädchen in diesen Textiltechniken sowie im Bleichen von Stoffen nach holländischer Methode unterrichten.
Ein historisches Haus in der Rue de Cornay in Lançon hat eine geschnitzte Nische für eine Marienfigur und ein flammendes Herz als Symbol des Augustinerordens.
Weitere Orte: Lumes, Douzy, Chatel-Chéhéry, Hargnies, Saint-Étienne-à-Arnes, Signy-Montlibert, Montcy-Notre-Dame, Bourg-Fidèle.