Wer in Huilly-sur-Seille eine Ferienwohnung mieten möchte, legt damit die gewünschte Unterkunftsform für den Aufenthalt fest.
Kultur
Das Gîte Le clos des buis befindet sich in einem restaurierten ehemaligen Herrenhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das Moulin de la Folie ist eine Mühle an einem Teich aus Stampflehm. Rechts in der Flucht des Mühlengebäudes befindet sich ein steinerner Brotbackofen.
Das heutige Moulin de la Folie ist an der Fassade durch die Enden eiserner Zuganker auf das Jahr 1843 datiert.
Geschichte
Eine Urkunde aus dem Jahr 981 belegt die Schenkung der Kirche von Huilly an die Kirche Saint-Valérien und Saint-Philibert des Klosters von Tournus.
Im Wald von Molaise befinden sich alte Überreste aus gallorömischer Zeit und dem Mittelalter in Form von Mottes, also befestigten Erdhügeln. Die Mottes von Molaise werden als 20 bis 30 Meter durchmessende Erdhügel beschrieben.
In der Nähe der Straße von der Ferme de la Cure zur Ferme de Moley sind die Überreste einer Motte mit doppeltem Graben noch sichtbar. Anguliacus wurde auf einem Hang am rechten Ufer der Seille erbaut.
Geografie
Die Seille bildet die natürliche Grenze von Huilly-sur-Seille zu Jouvençon im Süden, La Frette im Norden, Rancy im Osten und Loisy im Westen. Im Osten und Süden begrenzt sie Huilly-sur-Seille auf mehr als 6 Kilometer.
Die Pont de Chevreuse überquert die Seille und verbindet Huilly-sur-Seille mit Rancy.
Natur
Die Prairie de la Seille ist als Natura-2000-Gebiet eingestuft und gehört zu den bemerkenswerten Naturgebieten Burgunds. Am Ufer der Seille kann man mit etwas Glück Nachtreiher, Brachvögel und Wasserläufer beobachten.
Im unteren Seille-Tal gibt es mehrere Gebiete, die für die Brut des Wachtelkönigs geeignet sind.
Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet: La Clayette, Dettey, Vitry-sur-Loire, Vaux-En-Pré, Saint-Eusèbe, Tancon, Romanèche-Thorins, Saint-Bonnet-De-Joux.