In Antully gibt es mindestens neun Kreuze, die von den Einwohnern des Dorfes und der Weiler über mehrere Jahrhunderte hinweg als Ausdruck ihres Glaubens errichtet wurden. Wer Antully als Reiseziel auswählt, möchte vielleicht eine Ferienwohnung mieten.
Kultur und Geschichte
Zum religiösen Erbe des Ortes gehört die Église Saint-Benoît mit ihrem mittelalterlichen Chor. Auch der mehrere Kilometer lange Kreuzweg von Antully eignet sich für einen Entdeckungsspaziergang.
Die mittelalterliche Grange de Prodhun, heute Ferme de la Chapelle genannt, war von der Abtei Maizières in der Gemeinde Saint-Loup-de-la-Salle abhängig. Zum Gebiet von Prodhun gehörten im Jahr 1726 insgesamt 600 ha Wald sowie drei Teiche: La Noue, Le Maupas und La Fallourde.
Eine weitere historische Spur ist die Verrerie de Prodhun, eine 1730 gegründete Waldglasmanufaktur. Sie befand sich in den Wäldern der Gemeinde Antully (Saône-et-Loire) am Standort einer ehemaligen Scheune der Abtei Maizières. Die Manufaktur stellte hauptsächlich Fensterglas her; parallel dazu gilt die Herstellung von gewöhnlichem geblasenem Glas als wahrscheinlich.
Landschaft
Antully gehört zu den Gemeinden, in denen sich der Staatswald Forêt domaniale de Planoise befindet. Der Ort liegt auf einem Plateau, das bis auf 579 m Höhe ansteigt.
Die Route „Forêt de Planoise et Étang du Martinet“ führt durch eine Waldlandschaft und hebt zwei Teiche hervor. Sie verläuft am Ufer des Étang du Martinet entlang, über dessen Damm und anschließend zum Réservoir du Haut Rançon.
Wandern und praktische Hinweise
Die Route „Forêt de Planoise et Étang du Martinet“ ist ein 7,64 Kilometer langer, leichter Rundwanderweg in Antully. Sie beginnt und endet am Parkplatz am Étang du Martinet.
Auf dem Wanderweg gibt es kein Trinkwasser; festes Schuhwerk und eine Wasserreserve werden empfohlen. Für Antully stehen GPX- und KML-Tracks zum Herunterladen bereit.
Während der Jagdsaison von September bis Februar sind auf der Route montags und donnerstags Jagdtage.