Eine Ferienwohnung in Chaugey zu mieten, kann Teil der persönlichen Reiseplanung sein.
Geschichte
Chaugey wird bereits ab dem Jahr 887 erwähnt. Einst beherbergte der Ort eine Einrichtung der Templer, die der Komturei von Bure-les-Templiers unterstand. Außerdem verlief eine Römerstraße durch Chaugey.
Südwestlich von Chaugey wurden in der Combe aux Saints merowingische Sarkophage entdeckt. Im Ort ist zudem das Geburtshaus des Vizeadmirals Jean-Henry Dupotet erhalten.
Kirche und Ortsdetails
Die Église Saint-Sulpice weist Bauteile aus dem 12., 17. und 19. Jahrhundert auf. An ihrer Fassade stehen Statuen der Jungfrau Maria und des heiligen Georg. Die Kirche bewahrt Wandmalereien, darunter Weihemedaillons mit Apostelfiguren und eine Darstellung des Wunders des heiligen Hubertus.
In der Friedhofsmauer befindet sich ein Stein mit einem eingravierten Templerkreuz; außerdem befinden sich dort zwei verzierte Steine aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Bei einem Brunnen mit Viehtränke und Waschbecken steht ein beidseitig reliefierter Kalvarienberg aus dem 15. Jahrhundert.
Landschaft
Im Val des Prés-Mous bedecken Tuffmoore die Hänge südlich, nördlich und östlich von Chaugey. Der Vau ist ein kleiner Wasserlauf bei Chaugey.
Im Umfeld von Chaugey liegt der 7 Hektar große Marais du Cônois, ein als ZNIEFF erfasstes Feuchtgebiet mit einer besonders bedeutenden Vorkommensstelle der Dauerhaften Sumpfenzian-Swertie.
Unterwegs
Der Zugang zum Marais du Cônois erfolgt von Bure-les-Templiers über die D102 in Richtung Chaugey; nach etwa 2 km weist ein Straßenschild auf den Parkplatz hin.
Weitere Ziele: Bussy-Le-Grand, Marcenay, Échevronne, Bligny-Le-Sec, Thury, Bligny-lès-Beaune, Arnay-Le-Duc, Laignes.