Sérent: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Sérent
Sérent verbindet ausgeschilderte Mountainbike-Strecken, geschützte Moorlandschaften und eindrucksvolle Zeugnisse bretonischer Kulturgeschichte. Zwischen der Tourbière de Kerfontaine, der Tourbière de Sérent und historischen Kapellen liegen vielfältige Anknüpfungspunkte für aktive Tage und kulturelle Entdeckungen.
Aktivitäten
Die Base VTT des Landes de Lanvaux umfasst 173 Kilometer Mountainbike-Routen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit, die vollständig ausgeschildert sind; 55 Kilometer davon verlaufen in Sérent. Eine weitere konkrete Strecke ist der 19 Kilometer lange Circuit de Tromeur, der für Mountainbikefahren, Wandern und Reiten vorgesehen ist. Der Rundkurs führt außerdem am Wassermühlenstandort Moulin à eau de Marsac vorbei.
Für Spaziergänge bietet der Bois de la Salle Möglichkeiten innerhalb von Sérent. Damit stehen neben den längeren Routen auch kürzere Wege durch den örtlichen Landschaftsraum im Mittelpunkt.
Natur
Die Tourbière de Kerfontaine wird seit 1982 von Bretagne Vivante verwaltet. Für den Osten des Morbihan und das Massif des Landes de Lanvaux gilt sie als das letzte bedeutende Gebiet für repräsentative Arten der Moorlandschaften.
Die Tourbière de Sérent ist ein 22 Hektar großes kommunales Schutzgebiet, als „Espace Naturel Sensible“ eingestuft und ebenfalls von Bretagne Vivante verwaltet. Beide Moorgebiete geben dem Landschaftsbild von Sérent einen klar erkennbaren Natur- und Feuchtgebietscharakter.
Kultur und Geschichte
Das Monument du Maquis ist ein Granitdenkmal für die Bretonische Résistance. Es steht in der Nähe eines bereits im Februar 1943 genehmigten Fallschirmabwurfplatzes.
Die Chapelle Saint-Sébastien wurde zusammen mit ihrem monumentalen Kreuz Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Auf ihrem Friedhof liegen die Gräber der Fallschirmjäger Roger Vautelin aus Joinville-le-Pont und des Leutnants Louis Arcille aus New York, genannt „François Mariani“ beziehungsweise „Mariani“. Beide wurden während des Gefechts am 21. Juni 1944 getötet. Der Friedhof und das Äußere der Chapelle Saint-Sébastien sind ganzjährig sichtbar.
Die Église Saint-Pierre in Sérent stammt hauptsächlich aus dem 15. Jahrhundert und aus dem Übergang vom 15. zum 16. Jahrhundert; außerdem ist das Baujahr 1601 verzeichnet. Für die Kirche stehen Besuchsführer zur Verfügung. Ihre Glasfenster zeigen traditionelle Themen wie das Letzte Abendmahl und seltenere Motive wie das Heiligste Herz Jesu.
In der Chapelle Sainte-Suzanne befindet sich eine vergoldete polychrome Holzstatue der heiligen Anna mit der Jungfrau Maria und dem Jesuskind aus dem späten 16. Jahrhundert. Fresken bedecken die Wände ihres Kirchenschiffs. Zum architektonischen Kulturerbe von Sérent gehört außerdem das Manoir de la Salle aus dem 15. Jahrhundert. Ergänzt wird das sakrale Bild durch eine in Sérent zu sehende Ausstellung sakraler Gewänder der Pfarrei Sérent.
Weitere Ortsseiten: Molac, Saint-Gildas-De-Rhuys, Plumelec, Le Courégant, Plouray, Kergrist, Saint-Tugdual, Peillac
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