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Saint-Aignan: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Unterkünfte in Saint-Aignan

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Saint-Aignan treffen der Forêt de Quénécan, der Lac de Guerlédan und mehrere historische Zeugnisse aufeinander. Wald, Wasserbaugeschichte, Wanderwege und bretonische Sakralkultur prägen die verschiedenen Facetten des Ortes.

File:Angers - angle rues Saint-Aignan & Saint-Paul.jpg File:Angers - angle rues Saint-Aignan & Saint-Paul.jpg Foto: Fab5669 via Wikimedia Commons, CC0

Landschaft und Wasser

Der Forêt de Quénécan ist ein etwa 4.000 ha großes Waldgebiet; 900 ha davon liegen auf dem Gebiet von Saint-Aignan. Eine prägende Veränderung der Landschaft brachte der Bau des Wasserkraftwerks zwischen 1923 und 1930: Dadurch entstand der Lac de Guerlédan. Der Blavet, der Canal de Nantes à Brest und 17 seiner Schleusen wurden dabei zwischen Saint-Aignan im Osten und der Schleuse von Nicholo im Westen überflutet.

Am Südufer des Lac de Guerlédan ist die Anse de Sordan der einzige leicht zugängliche Punkt. Das sanft abfallende Ufer eignet sich zum Einsetzen kleiner Boote. Die Bucht verfügt außerdem über einen Strand mit Möglichkeiten zum Baden, für weitere Wassersportaktivitäten und zum Angeln. An den Ufern des Sees gibt es zahlreiche Waldspaziergänge.

Wege rund um den See

Mehrere ausgeschilderte Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Circuit du Blavet ist eine einfache 12,7 km lange Wanderroute mit einer Dauer von etwa drei Stunden. Der violette Circuit von Hent Glaz führt auf einer 4 km langen Wanderung zur Chapelle Sainte-Tréphine, zum See und zum Staudamm.

Der Circuit du barrage de Guerlédan ist eine schwierige, 13,0 km lange Route mit einer Dauer von etwa vier Stunden. Sie kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike genutzt werden.

Kultur und Geschichte

Die Église paroissiale Saint-Aignan bewahrt Bauteile aus dem 15. Jahrhundert: Das Kirchenschiff und das Querschiff stammen aus dieser Zeit. Im nördlichen Querschiff stellt ein Retabel den Jessebaum mit zahlreichen Figuren als Hochrelief dar.

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Die Chapelle Sainte-Tréphine ist eine neugotische Kapelle aus dem Jahr 1897. Vom oberen Parkplatz des Staudamms aus ist sie über einen 300 m langen Fußweg erreichbar. Beim jährlich im Mai gefeierten Pardon de Sainte-Tréphine findet eine Prozession zur neugotisch gestalteten Fontaine Saint-Trémeur statt.

Die Électrothèque du lac de Guerlédan ist ein Museum zur Geschichte der Elektrizität und zum Bau des Wasserkraftwerks. Außerdem bietet sie Workshops, Führungen und Aktivitäten für Familien und Kinder an.

Weitere Orte

Rieux, Locmiquelic, Colpo, Sainte-Brigitte, Belz, Camors, Locoal-Mendon, Baud

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Morbihan.

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