Plaudren: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Plaudren
Plaudren zeigt seine Geschichte in Kirchen, Kapellen, Herrenhäusern und steinernen Zeugnissen aus weit zurückliegenden Zeiten. Dazu kommen Wege durch Wald- und Kulturlandschaften, auf denen sich die unterschiedlichen Facetten des Ortes verbinden.
Kultur und Geschichte
Im Ortszentrum steht die Église Saint-Bily, eine neuromanische Kirche, die 1896 fertiggestellt wurde. Am hinteren Ende des Chors befindet sich auf einem Mosaikband eine Inschrift auf Bretonisch. Die Chapelle de Chaupas, auch Notre Dame des Fleurs genannt, ist ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Retabel stammt aus dem Jahr 1821 und umfasst eine Statue von Notre Dame des Fleurs.
Mehrere Kapellen spiegeln die Baugeschichte Plaudrens aus verschiedenen Epochen. Die heutige Chapelle Saint-Bily ist neugotisch und wurde 1893 erbaut. Die Chapelle Sainte-Marie-Madeleine wurde 1901 fertiggestellt und ersetzte einen älteren Bau. In ihrem Inneren steht eine Statue der heiligen Maria Magdalena, die als Beschützerin der Leprakranken gilt.
Auch die größeren historischen Anlagen tragen unterschiedliche zeitliche Spuren. Das Château du Nedo wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Herrenhauses begonnen und zwischen 1881 und 1886 fertiggestellt. Es weist einen Übergangsstil der Neugotik im Stil Henri II auf. Zum Manoir de Kergohler gehört eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, die auf 1688 datiert ist und Ende des 19. Jahrhunderts im Inneren neugotisch umgestaltet wurde. Die Mühle des Moulin Morio wird dem 18. Jahrhundert zugeschrieben, wobei die Datierung unsicher ist; das Wohnhaus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Zu den älteren Zeugnissen zählt das Galeriegrab von Mein Goarec mit seinen bogenförmigen Steinen. Es liegt nahe Kerdiren auf dem Gebiet von Plaudren.
Routen und Landschaft
Der GRP© Plaudren–Trédion ist eine 17 Kilometer lange Route mittleren Schwierigkeitsgrads. Zu Fuß dauert sie 4 Stunden 30 Minuten, mit dem Mountainbike 1 Stunde 45 Minuten und zu Pferd 2 Stunden. Der Start befindet sich an der Église St Bily in Plaudren. Der Start des Circuit des Rah Coëd ist mit dem Bus erreichbar; eine Haltestelle liegt weniger als 300 Meter entfernt. Der Circuit des Rah Coëd führt an Megalithen vorbei, anschließend durch einen Hohlweg und danach durch den Bois du Goluth.
Eine längere und anspruchsvollere Verbindung ist der GRP© Grand-Champ–Plaudren. Die Route ist 29 Kilometer lang und wird als schwierig eingestuft. Für die Strecke sind zu Fuß 7 Stunden 20 Minuten, mit dem Mountainbike 4 Stunden 30 Minuten und zu Pferd 5 Stunden 30 Minuten angegeben.
Östlich von Plaudren liegt der Bois de Saint-Bily. Zu den markanten Steinen der Umgebung gehört La Quenouille de Gargantua, ein 5,70 Meter hoher Granitblock aus dem Neolithikum, etwa aus der Zeit um 4000 v. Chr. Der örtlichen Legende zufolge ließ Gargantua einen Stein fallen, der ihn in seinem Schuh störte; einer anderen Überlieferung nach ließ Gargantuas Frau dort ihre Spindel fallen.
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