Plouguerneau: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Plouguerneau
Plouguerneau verfügt über eine 45 Kilometer lange Küste mit Klippen, Landspitzen, Halbinseln und Sandstränden.
Landschaft und Wege
In Plouguerneau verlaufen 11 markierte Wanderwege durch Abers, Dünengebiete und Täler. Der Rundweg 3 „À la découverte de Spins“ ist ein 6 Kilometer langer Fußweg mit einer Gehzeit von etwa zweieinhalb Stunden. Der Rundweg 8bis führt durch Feuchtgebiete, die als besonders biodiversitätsreich gelten.
Maritimes Erbe
Plouguerneau entwickelte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Goémonier-Flotte. Das Écomusée des Goémoniers et de l’Algue in Plouguerneau bewahrt das bretonische maritime Erbe, insbesondere die Geschichte der Goémoniers und die Nutzung von Algen. Es bietet Ausstellungen, geführte Besichtigungen, Workshops und Veranstaltungen zur Ernte und Verarbeitung von Algen.
ALGAE ist ein kulturelles und wissenschaftliches Zentrum, das der Entdeckung und Aufwertung von Algen gewidmet ist. ALGAE bietet Workshops, Naturausflüge, Vorträge und immersive Erlebnisse an. In der Kirche Notre-Dame de Lilia ist das Sammeln von Seetang als Szene aus dem traditionellen Alltagsleben der Pfarrei dargestellt.
Kultur und Geschichte
Iliz-Koz ist eine mittelalterliche Nekropole in Saint-Michel in Plouguerneau. Iliz-Koz verfügt über einen Lehrpfad mit erläuternden Tafeln; öffentliche Besichtigungen finden unter Aufsicht statt.
In der Chapelle Saint-Laurent et Saint-Étienne finden wiederkehrende Feiern zu Allerheiligen, Ostern und Saint-Laurent statt. Keroudern ist der Geburtsort von Michel Le Nobletz (1577–1652), einer bedeutenden Persönlichkeit der Evangelisierung der Niederbretagne. Die Kapelle Notre-Dame de Délivrance wurde 1845 erbaut.
Wasser und Natur
Der Leuchtturm der Île Vierge ist 82,50 Meter hoch und gilt als Europas höchster Leuchtturm sowie als höchster Leuchtturm der Welt aus behauenen Steinen. Der Turm des Leuchtturms der Île Vierge hat 365 Stufen und ist innen mit 12.500 Opalinplatten ausgekleidet. Daneben steht der kleine Leuchtturm, ein 33 Meter hoher Granitturm, der 1845 in Betrieb genommen wurde. Eine geführte Besichtigung des kleinen Leuchtturms der Île Vierge umfasst den Bootstransport von der Slipanlage Castel Ac'h in Plouguerneau.
Die Ausflüge von Glaz Evasion führen über die Gewässer von Stagadon unterhalb des Leuchtturms der Île Vierge; dabei können Robben gesichtet werden. Die Gemeinde Plouguerneau verwaltet ihre Häfen mit mehr als 400 Bootsliegeplätzen, die hauptsächlich von Freizeitschiffen genutzt werden.
Die Pont Krac’h, auch Pont du Diable genannt, wurde 2008 restauriert und ohne moderne Materialien identisch wiederaufgebaut. Sie überquert den Aber-Wrac’h und verbindet Plouguerneau bei Ebbe mit Lannilis. Auf der Île Venan befindet sich ein etwa 6.000 Jahre alter neolithischer Cairn.
Weitere Orte
Saint-Thurien, Pont-Aven, Lampaul-Ploudalmézeau, Locunolé, Lanarvily, Hôpital-Camfrout, Saint-Martin-Des-Champs, Roscoff
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