Loc-Brévalaire: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Loc-Brévalaire
Kultur und Geschichte
In Loc-Brévalaire verdichten sich kirchliche Zeugnisse, alte Wegmarken und überlieferte Ortsgeschichte. Die Kirche Saint-Brévalaire stammt aus dem 14. bis 16. Jahrhundert und wurde 1770 sowie 1910 restauriert. Errichtet wurde sie aus dem Material der Kapelle Forestic-Vian. In ihrem Inneren ist der Schutzheilige als Abt mit Mitra dargestellt, der seinen Bischofsstab in das Maul eines Ungeheuers stößt.
Die Pfarrkirche von Loc-Brévalaire besitzt ein Oratorium der heiligen Ediltrude, der zweiten Schutzpatronin des Ortes. Das Friedhofskreuz von Saint-Brévalaire zeigt den heiligen Brévalaire, der einen Drachen niedertritt und von einem Hund begleitet wird. 1849 erkannte Mgr Graveran die Reliquien des heiligen Brévalaire als authentisch an; anschließend wurden sie jährlich zur Verehrung ausgestellt. Der Pardon des heiligen Brévalaire wurde an einem Sonntag zwischen dem Donnerstag zu Mariä Himmelfahrt und dem Pfingstsonntag gefeiert.
Auch die Entwicklung der kirchlichen Gemeinde ist überliefert: 1415 wurde Loc-Brévalaire zu einer Trève, also einer angegliederten Gemeinde, dieser Pfarrei. Im 17. Jahrhundert wurde Loc-Brévalaire selbst zu einer vollständig autonomen Pfarrei.
Zu den historischen Zeichen des Gebiets gehören das Wegkreuz von Le Ruat und die Eisenzeitstele von Pencréac’h. Das Wegkreuz stammt aus dem Hochmittelalter und besteht aus Granit. Es ist ein zwei Meter hoher Monolith mit fünf erhabenen runden Buckeln auf Vorder- und Rückseite. Die Eisenzeitstele von Pencréac’h gehört zu den Zeugnissen der sehr frühen Besiedlung des Gebiets von Loc-Brévalaire.
Landschaft und Wege
Am unteren Rand des Gebiets von Loc-Brévalaire lädt das ruhige Tal des Aber-Wrac’h zum Spazierengehen ein. Für längere Strecken führt der Half Trail über die Anhöhen des Ortes: Die 30 Kilometer lange Rundstrecke mit 800 Höhenmetern beginnt in Le Folgoët und führt über die Anhöhen von Loc-Brévalaire. Der Half Trail des Aber Wrac’h führt über die Anhöhen von Kernilis und Loc-Brévalaire.
Entlang des Flusses entdeckt man an einem Hohlweg die Moulin du Vern. Sie war die letzte Mühle, die am Aber-Wrac’h in Betrieb war. Vor ihrem Umbau zu einer Getreidemühle im Jahr 1950 verfügte sie über vier Paar Mahlsteine.
Weitere Ortsseiten im regionalen Zusammenhang finden Sie zu Querrien, Logonna-Daoulas, Beg Meil, Plouvorn, Ergué-Gabéric, Hanvec, Lanriec und Gouesnou.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Finistere.