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Dinéault: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Unterkünfte in Dinéault

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dinéault zeigt seine besondere Verbindung von sakraler Baukunst, historischen Uferspuren und weitläufigen Naturräumen bereits im Ortszentrum: Die Kirche Sainte-Marie-Madeleine wurde dort 1632 im Stil der flamboyanten Gotik aus Granit und Kersanton erbaut.

File:29044-Dinéault-Hydro.jpeg File:29044-Dinéault-Hydro.jpeg Foto: Roland45 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Im Inneren von Sainte-Marie-Madeleine befinden sich zahlreiche Statuen aus dem 15. und 17. Jahrhundert sowie Banner. Neben der Fontaine steht eine Notre-Dame-de-Pitié-Gruppe aus Kersanton. Sie geht auf eine Pietà des 16. Jahrhunderts zurück und zeigt Maria Magdalena neben Jesus mit einem Duftgefäß.

Ein weiterer sakraler Bezugspunkt ist die Chapelle Saint-Exuper, die auch Sant Dispar genannt wird. Sie wurde 1892–1893 wiederaufgebaut. Ihr Glockenturm mit Galerie und Turmspitze sowie ihr westlicher Giebel mit geschwungenem Giebelabschluss stammen aus dem Jahr 1669. Ein Buntglasfenster der Kapelle wurde zur Finanzierung ihres teilweisen Wiederaufbaus verkauft und befindet sich heute im Musée départemental breton in Quimper.

Natur

Das Naturgebiet Bois du Chap erstreckt sich über mehr als 65 Hektar in den Gemeinden Châteaulin und Dinéault. Es ist öffentlich zugänglich und verfügt über drei ausgeschilderte Rundwege mit Längen von 1 km, 1,8 km und 2 km.

Im Naturschutzgebiet der Marais de Rosconnec prägen Schilfbestände und überschwemmbare Wiesen das Landschaftsbild. Dort findet sich eine bemerkenswerte Vogelwelt, zu der auch der Seggenrohrsänger gehört. Zu den im Gebiet erfassten Tieren zählen außerdem Europäische Fischotter, Reiher und Silberreiher.

Das Observatorium der Marais de Rosconnec ist über einen aufgeständerten Steg durch die Marais erreichbar und liegt nahe einem Wanderweg, der die Naturbeobachtung ermöglicht. Der 8 km lange Wanderweg PR®36 beginnt an der Chapelle San Dispar in Dinéault und führt zu den Marais de Rosconnec.

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Auch das Gebiet des Menez-Hom reicht nach Dinéault: Es erstreckt sich über die Gemeinden Plomodiern, Saint-Nic, Dinéault und Trégarvan. Der Menez-Hom ist seit 2007 als Natura-2000-Gebiet und seit 2014 als Naturerbe ausgewiesen; Aktivitäten bleiben dort möglich, sind jedoch geregelt. Vom Gipfel aus sind die Bucht von Douarnenez, die Pointe du Van im Cap-Sizun, die Halbinsel Crozon und die Reede von Brest sichtbar. Auf dem Menez-Hom werden zudem Paragliding-Kurse und -Einführungen angeboten, während der Gipfel auch Möglichkeiten für den Modellflug bietet.

Geschichte

Le Passage, früher An Treiz Guenhel genannt, verband historisch über eine Aulne-Furt zwischen Dinéault und Rosnoën die Cornouaille mit dem Léon. Bei Ebbe können dort noch Reste aufgegebener Boote sichtbar werden. Zugleich ist Le Passage in Dinéault ein Ort zum Spazierengehen und Picknicken, der eine ruhige Umgebung an der Aulne mit historischem Erbe verbindet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Finistere.

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