Trédrez-Locquémeau: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Trédrez-Locquémeau
In Trédrez-Locquémeau bilden die Falaises de Trédrez eine etwa 4,5 Kilometer lange Felsküste von der Lagune du Vorlenn bis zur Plage de Toul-ar-Vilin. Entlang des Zöllnerpfads lassen sie sich erkunden; bei Ebbe werden dort geologische Formationen sichtbar.
Küste und Natur
Unterhalb der Pointe de Dourven liegt die Plage du Notigou, ein Sandstrand mit Ausblicken bei klarer Sicht auf den Hafen von Locquémeau und die Bucht von Lannion. Sie liegt am GR34 und bietet Wandernden auf dem Weg zu den Falaises de Trédrez eine Möglichkeit zur Rast.
Die Pointe de Dourven ist ein knapp 43 Hektar großer Felsvorsprung mit Küstenheiden, Klippen und Granitblöcken. Vom Parkplatz an der Pointe de Dourven besteht Zugang zum Zöllnerpfad GR34 und zu einem Rundweg um die Landspitze; außerdem gibt es Picknicktische.
Die flache, brackige Küstenlagune Lagune du Vorlenn dient mehreren Vogelarten als Überwinterungs- und Aufzuchtgebiet. Sie ist ein kommunales sensibles Naturgebiet und eine ZNIEFF. Vom Parkplatz am Hafen von Locquémeau besteht Zugang zur Beobachtungsplattform und zur Informationstafel der Lagune; außerdem gibt es einen Picknickbereich.
Geschichte und sakrale Kultur
In Locquémeau wurde der Dolmen sous cairn dit de Roscouac'h durch Erlass vom 7. Juli 1982 als historisches Monument klassifiziert. Das Manoir de Coat-Trédrez wurde Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts für die Herren von Coat-Trédrez erbaut und als historisches Monument eingetragen.
Die Église Saint-Quémeau wurde Anfang des 16. Jahrhunderts vom Architekten Philippe Beaumanoir erbaut und ist seit dem 20. März 1922 als historisches Monument geschützt. In ihrem Inneren bewahrt sie ein Fenster aus dem 15. Jahrhundert, eine holzgeschnitzte Pietà aus dem 17. Jahrhundert, einen hölzernen Christus aus dem 16. Jahrhundert und barocke Altaraufsätze aus dem 18. Jahrhundert.
Zum Pfarrbezirk der Notre-Dame-de-Trédrez gehören ein Beinhaus aus dem 16. Jahrhundert, eine Umfassungsmauer und mehrere Kreuze; der Pfarrbezirk liegt an einem Wanderweg.
Kunst und lokales Leben
Die Galerie du Dourven ist ein Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst im 16 Hektar großen sensiblen Naturgebiet des Parc départemental du Dourven an der Küste von Trédrez-Locquémeau. Ihre Projekte stehen in Verbindung mit dem Thema Landschaft.
Im Café Théodore veranstaltet die Association Tohu Bohu Kulturabende mit Dokumentarfilmvorführungen, Konzerten, Theater, Bretonisch-Workshops und Weinverkostungen. Dort finden außerdem kleine Filmfestivals und die Escales Nomades statt, ein dreitägiges Programm aus Konzerten und Kino. Jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr findet dort ein kleiner Markt mit lokalen Produkten wie Honig, Cidre, Bier, Käse und Saucisson statt.
Hafen, Wasser und lokale Spezialitäten
Der Hafen von Locquémeau entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum bedeutendsten Sardinenhafen an der nordbretonischen Küste; heute wird dort in kleinerem Umfang weiterhin gefischt.
Das Centre Nautique de Locquémeau bietet Aktivitäten mit Katamaran, Kajak und Stand-up-Paddle an. Meskler Treger verkauft Muscheln von Locquémeau direkt am Hafen von Locquémeau; die Muscheln von Locquémeau zählen zu den lokalen Spezialitäten von Trédrez-Locquémeau.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Callac, Saint-Trimoël, Cavan, Tregueux, Ile-De-Bréhat, Lanvollon, Saint-Gilles-Les-Bois, Plusquellec.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.