Lanvallay: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Lanvallay
Lanvallay verbindet an der Rance Naturbeobachtung, Technikgeschichte und gewachsene Ortsgeschichte mit konkreten Wegen und Bauwerken.
Natur
Die Maison de la Rance in Lanvallay präsentiert einen interaktiven Bereich über das Ökosystem der Rance. Audio- und Videostationen behandeln Gezeitenmühlen, Schleusenwehre, Fauna, Flora, Geschichte und Kulturerbe. Die gesamte Museografie ist für Rollstuhlfahrer zugänglich; ein Aufzug erschließt das Obergeschoss. Für den Besuch sollte man durchschnittlich etwa eine Stunde einplanen. Außerdem bietet die Maison de la Rance öffentliche Naturausflüge zu Fuß und per Boot an, bei denen sich die Tier- und Pflanzenwelt entdecken lässt.
In Tressaint gibt es einen bewaldeten Sportparcours, der teilweise an der Rance entlangführt und mit Stationen für Übungen ausgestattet ist. Drei einfache Rundwanderwege ergänzen dieses Angebot: „Les bords de Rance“ ist 4,5 km lang und dauert schätzungsweise zwei Stunden, der Rundwanderweg Saint-Solen 7,4 km und schätzungsweise zwei Stunden und zehn Minuten, der Rundwanderweg Tressaint 10 km und schätzungsweise drei Stunden.
Radfahren
Die 34 km lange Radrundstrecke „De la Rance à la forêt de Coëtquen“ beginnt am Hafen von Lanvallay und führt über Landstraßen in Richtung des Waldes von Coëtquen. Sie ist vollständig ausgeschildert und verläuft durch landwirtschaftlich geprägte Landschaften sowie Dörfer mit bemerkenswertem historischem Baubestand.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Solen in Lanvallay wurde 1877 begonnen und am 2. Juni 1885 geweiht. Sie verwendet Elemente der früheren Kirche wieder: ein Fenster aus dem 14. Jahrhundert, ein Taufbecken und ein Weihwasserbecken aus dem 17. Jahrhundert sowie zwei Statuen aus dem 18. Jahrhundert. Neben der Kirche stehen eine bemerkenswerte Eibe und ein Friedhofskreuz aus dem 17. Jahrhundert.
Das Château de la Vairie ist ein ehemaliger, seit dem 15. Jahrhundert belegter Herrensitz mit Wassergräben, einem herrschaftlichen Teich und angelegten Gärten.
Das Granitviadukt über der Rance wurde 1852 eingeweiht; es erleichterte den Austausch zwischen den beiden Ufern und die Entwicklung des neuen Ortskerns von Lanvallay.
Im 17. Jahrhundert war der Hafen von Dinan ein wichtiger Anlaufpunkt für die Beziehungen zwischen dem südlichen Teil der Bretagne und Saint-Malo. Über ihn wurden Holz, Steine, Tuch und weitere Erzeugnisse aus der Umgebung und dem Hinterland transportiert.
Weitere Ortsseiten
Trébry, Plounévez-Moëdec, Tréguier, Saint-Thélo, Plénée-Jugon, La Malhoure, Ploumilliau und Paimpol.
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