Turku
Unterkünfte in Turku
Turku verbindet einen historischen Stadtkern mit Naturerlebnissen auf der Insel Ruissalo. Wer eine Ferienwohnung in Turku sucht, kann den Aufenthalt nach ganz unterschiedlichen Interessen ausrichten: Stadtgeschichte und Kunst, Wege durch das Zentrum oder die Pflanzensammlung und Landschaft Ruissalos. Auch die Jahreszeit spielt bei der Planung eine Rolle, denn die Wasserbusse von Föli verkehren während der Sommersaison vom Fluss Aurajoki nach Ruissalo und Hirvensalo.
Ruissalo: Garten, Eichenhaine und Wasserwege
Ruissalo ist Teil des Nationalen Stadtparks von Turku. Dieser erstreckt sich auf etwa 15 Kilometern von Airisto bis zum Dorf Kuralan Kylämäki. Auf Ruissalo besteht der größte Teil der Insel aus Naturschutzgebieten mit einer Gesamtfläche von etwa 344 Hektar; überwiegend gehören sie zum Natura-2000-Netz. Die alten Haine der Insel bilden Finnlands größtes und wertvollstes Eichenwaldgebiet. Damit unterscheidet sich dieser Teil Turku deutlich von den historischen Schauplätzen im Stadtzentrum.
Eine weitere Anlaufstelle auf Ruissalo ist der Botanische Garten der Universität Turku. Die öffentliche Pflanzenschau umfasst mehr als 5.000 Pflanzenarten und ist ganzjährig für Erwachsene und Kinder geöffnet. Wer sich für Pflanzen interessiert, kann diesen Besuch in den Aufenthalt einbeziehen; wer lieber draußen unterwegs ist, findet auf der Insel auch den 8,7 Kilometer langen Kansanpuisto-Weg. Er führt am Ruissalo-Bootswerftgelände sowie am Kansanpuisto-Park vorbei. Ruissalo ist auf dem Landweg oder auf dem Seeweg erreichbar. Im Sommer bieten die Wasserbusse eine Verbindung vom Aurajoki nach Ruissalo und Hirvensalo.
Stadtwege mit unterschiedlichen Perspektiven
Die Altstadt von Turku umfasst das historische Zentrum und das Universitätsviertel. Dort liegen Geschichtsschichten vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Route „City Stories from Turku“ verläuft im Stadtzentrum von der Burg Turku zum Dom und ist 4,1 Kilometer lang. Sie ist barrierefrei zugänglich. Der Spaziergang vom Dom zur Burg bietet einen Überblick über das Stadtbild von Turku. Dabei geht es um die Route und den Blick auf die Stadt; der Dom selbst bleibt wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten vom 9. Februar 2026 bis zum 2. Dezember 2028 für die Öffentlichkeit geschlossen.
Eine andere Strecke eröffnet „Turku of Wonders – Serendipities and Secrets“: Sie verläuft vom Freibad Samppalinna bis nach Ylioppilaskylä im Stadtzentrum und ist 4,8 Kilometer lang. „Turku of Memories“ richtet den Blick auf persönliche Erinnerungen von Menschen, die zwischen den 1940er- und 1980er-Jahren in Turku geboren wurden oder dort lebten. Die kürzere Strecke ist für Spaziergänger und Rollstuhlfahrer geeignet. Am Flussufer im Stadtzentrum verläuft außerdem der 6,2 Kilometer lange Weg „Romantic Turku“.
Auch die Bewegungsform lässt sich unterschiedlich wählen: Der kulturelle Fitnessweg „Turku Is... Meet the City through New Eyes“ kann zu Fuß, laufend oder mit dem Fahrrad absolviert werden. Wenn Sie eine Unterkunft für Turku auswählen, können diese verschiedenen Routen Interessen und Tagespläne prägen, ohne dass dafür alle Wege Teil desselben Ausflugs sein müssen.
Architektur, Museen und Geschmack
Der Dom von Turku wurde im Jahr 1300 geweiht. Seine Geschichte wird im Dommuseum im Südteil des Gebäudes ab dem frühen 14. Jahrhundert vermittelt. Für einen Besuch ist die aktuelle Schließzeit des Doms wichtig. Die Burg Turku wacht seit den 1280er-Jahren am Fluss Aura. Im Museumsviertel Luostarinmäki stehen mehr als 200 Jahre alte Gebäude an ihren ursprünglichen Standorten. Es ist der einzige Holzhausbezirk, der den Großen Brand von Turku im Jahr 1827 überstanden hat. Aboa Vetus Ars Nova verbindet als Museum Archäologie und zeitgenössische Kunst.
Die 1896 fertiggestellte Markthalle ergänzt die kulturellen Eindrücke um eine kulinarische Adresse: Dort gibt es traditionelle Fleisch- und Fischtheken, Feinkost- und Spezialitätengeschäfte, Bäckereien, Milch- und Käsegeschäfte sowie Restaurants und Cafés. Turku gilt zudem als Tor zum Finnischen Schärengarten. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen Stadtleben, Natur und dem Blick auf die Schärenregion abwägen.
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