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Oravikoski

Unterkünfte in Oravikoski

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oravikoski ist ein Reiseziel mit einer besonders greifbaren Bergbaugeschichte: Kotalahti steht für den Aufschwung der finnischen Bergbauindustrie in den 1960er-Jahren. Alte Mühlenspuren und der markante Findling Isokivi setzen weitere Akzente. So können Sie bei der Wahl einer Ferienwohnung überlegen, ob Sie vor allem die Ortsgeschichte, die Naturformation oder Erlebnisse an der Badestelle in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.

Kotalahti und die Geschichte des Bergbaus

Das Nickelbergwerk Kotalahti von Outokumpu war von 1959 bis 1987 in Oravikoski in Betrieb. In seiner Blütezeit beschäftigte es dort mehr als 300 Menschen. Kotalahti ist ein relativ großes, geschlossenes Bergbaumilieu, das den Aufschwung der finnischen Bergbauindustrie in den 1960er-Jahren repräsentiert. Zur Bergarbeitersiedlung gehört außerdem eine landesweit bedeutende gebaute Kulturlandschaft, die vom finnischen Denkmalamt geschützt ist.

Auch die Mühlengeschichte reicht weit zurück. Am Standort Oravikosken Mylly soll sich bereits im 17. Jahrhundert eine Mühle der Bewohner von Kotalahti befunden haben. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Stromschnellen von Oravikoski als Energiequelle für ein Sägewerk genutzt. Für das Jahr 1786 sind im Stromschnellenabschnitt zwei sogenannte Härkinmühlen genannt. Östlich des Kanals sind Spuren alter Mühlenbauten erhalten. Die verschiedenen Hinweise führen von einer frühen Mühle über die Nutzung der Stromschnellen bis zu den baulichen Überresten.

Isokivi: ein Findling mit ungewöhnlichem Profil

Ein auffälliger Naturpunkt in Oravikoski ist der eiszeitliche Findling, den Einheimische Isokivi nennen. Er ist mehr als sechs Meter hoch und etwa zehn Meter breit und gilt als einer der größten Findlinge in Pohjois-Savo. Schon diese Maße geben dem Stein eine eigene Präsenz: Er ist keine kleine Wegmarke, sondern eine deutlich dimensionierte Felsformation. Aufgrund seiner Form und seines Profils gilt Isokivi als gut zum Klettern geeignet. Wer sich für Geologie und markante Naturformen interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei den historischen Zeugnissen von Kotalahti.

Badestelle, Sport und Wege zur Schutzhütte

Die Badestelle Oravikoski liegt in Oravilahti an der Lätkätie. Ihr flaches, sicheres Ufer gilt als für Kinder geeignet; außerdem gibt es dort einen 1,7 Meter hohen Sprungturm. Für Familien, die Zeit am Wasser in ihre Reise einbeziehen möchten, sind Uferbeschaffenheit und Sprungturm konkrete Merkmale dieser Badestelle. Sie ergänzen den geschichtlichen und landschaftlichen Charakter des Orts um eine andere Art von Aufenthalt.

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Oravikosken Pallo ry ist mit Beachvolleyball und Tennis in Oravikoski verbunden. Eine Freiluft-Eisbahn gibt es ebenfalls. Wer die Schutzhütte von Oravikoski ansteuern möchte, kann den Weg hinter der Oravikoski-Schule nutzen oder mit dem Auto über die Kivisalmelmetie fahren. Die Hütte liegt etwa 100 Meter von der Straße entfernt. Für unterschiedliche Interessen stehen konkrete Schwerpunkte nebeneinander: Sport, ein Besuch der Schutzhütte sowie Ortsgeschichte und Geologie lassen sich individuell gewichten.

Oravikoski verbindet damit industrielle Vergangenheit, alte Mühlenbauten, eine große Naturformation und unterschiedliche Freizeitorte.

Weitere Ortsseiten: Leppävirta, Anttola, Kuhmo, Heinävesi, Kosula, Ruokolahti.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saimaa-Seen.

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