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Juuma: Wandern, Wildwasser und lange Traditionen

Unterkünfte in Juuma

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Juuma zwischen Wanderweg und Wildwasser

Juuma ist ein idyllisches Dorf und gilt als Geburtsort des Tourismus in Kuusamo. Bis heute prägt die Verbindung von Naturerlebnissen und einer langen Besuchstradition den Charakter des Ortes. Juuma dient ganzjährig als Zugangstor zum Oulanka-Nationalpark und zum Pieni-Karhunkierros-Wanderweg. Der Ausgangspunkt des Wanderwegs liegt im Dorf. So treffen hier konkrete Möglichkeiten zum Wandern auf eine Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.

Zum Landschaftsbild im nahe gelegenen Oulanka-Nationalpark gehören Stromschnellen, steile Flusstäler, Wälder an den Flussufern und Hängebrücken. Diese Motive geben einen Eindruck davon, was Besucherinnen und Besucher in der Umgebung erwartet: Flusslandschaften und Wege, die auch über Brücken führen. Wer sich für einen Urlaub in Juuma interessiert, kann zwischen Wandern und Wildwasser unterschiedliche Schwerpunkte setzen, ohne dass beide Aktivitäten dasselbe Erlebnis versprechen.

Der Pieni-Karhunkierros zu verschiedenen Jahreszeiten

Der Pieni-Karhunkierros-Wanderweg ist etwa 12 Kilometer lang und eignet sich für einen Tagesausflug. Er gilt als familiengeeignet, zum Beispiel bis Myllykoski. Diese Angaben bieten Familien eine Orientierung für die Auswahl ihres Wanderziels; die Strecke bleibt dabei ein konkretes Tagesvorhaben und nicht bloß ein kurzer Abstecher. Bei Spitzenandrang sollten Wandernde außerdem Wartezeiten an den Hängebrücken einplanen. Im Sommer kann es am Ausgangspunkt in Juuma stark besucht sein. Wer die Wanderung plant, sollte diese möglichen Verzögerungen berücksichtigen.

Auch im Winter bleibt der Pieni-Karhunkierros offen: Der Schnee wird von Wandernden festgetreten. Zugleich können vereiste Treppen und Hänge sehr rutschig sein. Eine geeignete Ausrüstung gegen das Ausrutschen ist erforderlich; selbst Spikeschuhe reichen dafür nicht aus. Bei längeren Tageswanderungen wie dem Pieni-Karhunkierros sollten Sie im Winter außerdem die kurze Tageslichtdauer beachten und eine Stirnlampe mitnehmen. Die Winterwanderung unterscheidet sich damit deutlich von einem Sommerbesuch, bei dem vor allem der mögliche Andrang am Ausgangspunkt und Wartezeiten an den Brücken eine Rolle spielen können.

Wildwasser auf zwei Routen

Für eine andere Art von Naturerlebnis führt eine Familien-Raftingroute von Käylä nach Juuma am Oberlauf des Kitkajoki. Sie bietet ein für die ganze Familie geeignetes Rafting-Erlebnis. Auf der Route liegen sieben Stromschnellen, darunter ein Wasserfall der Klasse III.

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Eine weitere Wildwasserroute führt von Juuma bis zur Grenzzone. Auf dieser Route sehen Teilnehmende den Wasserfall Jyrävä, der als Klasse VI eingestuft ist; der Wasserfall wird auf dem Landweg umgangen.

Eine frühe touristische Tradition

Juumas touristische Traditionen begannen bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Damals verpflegten, beherbergten und transportierten die Bewohner des Dorfes Touristen nach Paanajärvi, das als „finnische Schweiz“ bezeichnet wurde. Diese Geschichte macht den Ort auch für Reisende interessant, die neben Naturerlebnissen nach einem kulturellen Bezug suchen. Die touristische Rolle Juumas ist damit älter als die heutige Ausrichtung auf Wanderwege und Wildwasserangebote.

Wenn Sie eine Ferienwohnung für eine Reise mit dem Pieni-Karhunkierros suchen, ist Juuma als Ortsangabe besonders relevant: Ein Ausgangspunkt des Weges liegt im Dorf, und Juuma dient ganzjährig als Zugang zum Wanderweg.

Weitere Orte

Ii, Fiskars, Raahe, Lankojärvi, Kiviperä, Haukipudas, Utajärvi und Juupajoki.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordösterbotten.

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