Emmaste: Kulturgeschichte und besondere Erlebnisse
Unterkünfte in Emmaste
Emmaste verbindet bewegte Ortsgeschichte mit ungewöhnlichen Entdeckungen und aktiven Erlebnissen im Kiefernwald. Wer für den Urlaub eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus sucht, kann den Aufenthalt hier ganz nach den eigenen Interessen ausrichten: Kultur und Kirchenkunst, historische Gutsgeschichte oder Bewegung im Freien setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Zwischen Discgolf, Kiefernwald und Bewegung
Eine besondere Möglichkeit für einen aktiven Ausflug bietet der Discgolfpark von Emmaste. Er liegt im Kiefernwald von Emmaste und verfügt über neun Körbe. Damit lässt sich ein Aufenthalt um eine sportliche Aktivität ergänzen, bei der die Strecke und die einzelnen Körbe den Charakter des Besuchs bestimmen.
Im zentralen Kiefernwald befindet sich außerdem ein Niedrigseilgarten. Er liegt zwischen dem Geschäft und dem Gemeindehaus. Für weitere Bewegung steht der Outdoor-Fitnessbereich von Emmaste mit sechs Geräten zur Verfügung; an ihnen können alle Muskelgruppen trainiert werden. Wer im Urlaub gern unterschiedliche Tagesideen verbindet, findet damit neben historischen Zielen auch konkrete Anlässe für einen Aufenthalt im Freien.
Kirche, Kunst und Ortsgeschichte
Die Emmaste-Immanuel-Kirche wurde am 24. September 1867 geweiht. Zur Ausstattung gehört das Altarbild „Die Auferstehung“ von Tõnis Greinztein aus dem Jahr 1900. Für Interessierte an sakraler Kunst bietet die Kirche damit einen konkreten Zugang zur lokalen Geschichte. In der Emmaste-Kirche findet am ersten Sonntag jedes Monats um 11:00 Uhr ein Gottesdienst statt; samstags gibt es um 18:00 Uhr ein Abendgebet.
Auch die Geschichte des Guts Emmaste prägt den Ort. Das Gut wurde 1779 von Jakob Pontus Stenbock anstelle des umgesiedelten Dorfes Emmaste gegründet. Nach der Trennung vom Gut Suuremõisa entwickelte es sich zu einem eigenständigen Gut. Im Hauptgebäude befindet sich seit 1920 die Schule von Emmaste. Wer historische Entwicklungen gern an konkreten Gebäuden nachvollzieht, kann hier verschiedene Zeitabschnitte miteinander verbinden.
Zum historischen Ortsbild gehört außerdem der Pfarrhof von Emmaste. Seine Gebäude wurden im 19. Jahrhundert errichtet, und das Hauptgebäude wurde 1999 als Kulturdenkmal anerkannt. Auf dem Friedhof liegen Juhan Maaker, bekannt als Torupilli-Juss, und sein Neffe Aleksander Maaker, bekannt als Torupilli-Sass, begraben. Bemerkenswert ist auch die Bestattungsrichtung von Nordost nach Südwest.
Weitere Entdeckungen rund um Emmaste
Das Dorf Emmaste ist eine Station der Route „Külaelu lummuses“. Zum regionalen Entdecken gehört außerdem das Sõru-Museum im Dorf Pärna in der ehemaligen Gemeinde Emmaste; es ist Teil des Sõru Maritime Centre. Von einem Museumsturm aus kann man mit einem ehemaligen Grenzschutz-Fernglas weiter blicken. Die heutige Mänspäe-Kapelle wurde als Filialkirche der Emmaste-Kirche errichtet und am 26. Oktober 1908 geweiht.
Für eine Pause mit regionalem Charakter bietet das Emmaste Teemaja hausgemachte Speisen an. So lassen sich kulturgeschichtliche Ziele, Bewegung und eine kulinarische Unterbrechung zu unterschiedlichen Urlaubstagen zusammenstellen.
Welche Unterkunft passt zu Ihrem Reiseplan?
Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Emmaste lohnt es sich, den gewünschten Schwerpunkt vorab festzulegen. Wer Kirchen, Gutsgeschichte und Friedhof als kulturelle Themen erleben möchte, plant anders als Reisende, die Discgolf, den Niedrigseilgarten oder den Outdoor-Fitnessbereich in den Mittelpunkt stellen. Auch die Route „Külaelu lummuses“, das Sõru-Museum und die Mänspäe-Kapelle eröffnen eigene Ausrichtungen für die Reiseplanung. Eine Unterkunft in Emmaste kann damit als Ausgangspunkt für sehr verschiedene Urlaubstage dienen, ohne dass alle Interessen in einem festen Programm zusammengefasst werden müssen.
Orte zur weiteren Orientierung
Weitere Ziele im Umfeld finden Sie unter Jõeranna, Kassari Village, Kärdla, Tubala und Orjaku.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hiiumaa.