Manabí: Natur, Kultur und besondere Entdeckungen
Unterkünfte in Manabí
Manabí verbindet geschützte Natur mit archäologischen Stätten, lebendigem Kunsthandwerk und einer eigenständigen Esskultur. So können Sie Ihre Reise ganz unterschiedlich ausrichten: auf Wanderungen und Tierbeobachtungen, auf die Geschichte früherer Herrschaften oder auf die Herstellung des berühmten Hutes aus Toquilla-Stroh. Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung lohnt es sich, zunächst zu überlegen, welcher dieser Schwerpunkte Ihre Reise prägen soll.
Inseln und Natur im Parque Nacional Machalilla
Im Süden von Manabí schützt der Parque Nacional Machalilla trockene und halbtrockene Wälder ebenso wie marine und küstennahe Lebensräume. Zu dem Nationalpark gehört die Isla de la Plata. Die 14,2 km² große Insel gilt als eines der wichtigsten Brutgebiete für Seevögel an der ecuadorianischen Küste und steht seit 1990 auf der Ramsar-Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung. Wandern auf Wegen gehört dort zum Naturtourismus; auch Schnorcheln und Tauchen werden als maritime Erlebnisse genannt. Auf der Isla de la Plata ist Wandern vorgesehen, als Besuchszeit sind 08:00 bis 16:00 Uhr angegeben.
Ein anderes Naturerlebnis bietet die Isla Corazón: Sie wird mit Ruderkanus und über aufgeständerte Wege durch die Mangroven erkundet. Zu den möglichen Aktivitäten zählen Wandern, Fotografieren, Kanufahrten, Wassersport, Strandzugang sowie die Beobachtung von Flora und Fauna. Auch für diese Insel ist eine Besuchszeit von 08:00 bis 16:00 Uhr angegeben. Die verschiedenen Aktivitäten geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie für Ihre Reise eher Wege und Landschaft oder Wassererlebnisse in den Mittelpunkt stellen möchten.
Archäologie, Geschichte und Handwerk
Der Parque Arqueológico Hojas–Jaboncillo liegt in der Pfarrei Picoazá des Kantons Portoviejo und bietet Bildungs- und Kulturtourismus. Auf dem touristischen Weg Camino del Puma können Besucher eine archäologische Sammlung ansehen, die aus Forschungen und Schenkungen stammt. Zum Angebot gehören außerdem Mountainbiking sowie Einblicke in die traditionelle Herstellung von Maismehl und Maistortillas. Speisen aus dem Holzofen ergänzen diese kulinarische Erfahrung. Damit verbindet Hojas–Jaboncillo archäologische Entdeckungen mit Handwerk und Essen, statt sich auf ein einzelnes Thema zu beschränken.
Auch die Geschichte der Manteño-Kultur ist in Manabí mit mehreren Orten verbunden. Das UNESCO-Welterbe-Kandidatenobjekt „Manteño Culture, lordships of land and sea“ umfasst Hojas–Jaboncillo in Picoazá (Portoviejo), die Herrschaft Jocay im heutigen Manta mit dem Fischereienklave Ligüiqui sowie die Herrschaft Salangome im Gebiet des heutigen Kantons Puerto López. Salango war ein strategischer maritimer Mittelpunkt: Dort nahm das Hochseefloß seinen Ursprung; zugleich war der Ort das wichtigste Zentrum für Verarbeitung und Vertrieb von Spondylus. Als weiteres UNESCO-Welterbe-Kandidatenobjekt umfasst die „Ecuadorian Cacao Cultural Landscape“ in Manabí die Kantone Bolívar, Portoviejo, El Carmen und Chone.
Toquilla-Stroh und Küche aus Manabí
Montecristi ist international für Hüte aus Toquilla-Stroh bekannt und eine UNESCO-Kreativstadt für Kunsthandwerk und Volkskunst. Die Webtechnik wurde 2012 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Montecristi gilt als ältester Herstellungsort; im nahe gelegenen Pile ist man auf die Verarbeitung des Toquilla-Strohs spezialisiert. Die Tradition wird außerdem in Las Pampas und Los Bajos gepflegt. Wenn Sie sich für Handwerk interessieren, bietet dieser Schwerpunkt eine andere Art, Manabí kennenzulernen, als die Natur- und Wandererlebnisse im Nationalpark.
In Jipijapa gehören die Strände von Puerto Cayo zu den touristischen Ressourcen; hinzu kommen Thermalwasserbecken am Ort Andil sowie die historischen Stätten Choconchá und Joá. Auch die regionale Küche setzt eigene Akzente: Zu den bekannten Speisen zählen Mais- und Manioktortillas aus Sancán, Greñoso und Ceviche mit Erdnüssen. So lässt sich die Entscheidung für einen Reiseort auch daran orientieren, ob Sie neben Landschaft und Kultur besonders die lokale Esskultur entdecken möchten.
Eine beschriebene Zufahrt zum Parque Nacional Machalilla führt von Manta über die Troncal del Pacífico und die Strecke Jipijapa–Puerto Cayo–Puerto López nach Puerto López; die Strecke ist mit 89 km angegeben.
Weitere Orte in Manabí
Entdecken Sie auch Manta, Montañita, Puerto Cayo, Cabuyal, Machalilla, Bahía De Caráquez, Jipijapa, Crucita, San Jacinto Y San Clemente, San Vicente, Cojimies, Santa Ana, Boca De Briceno, Pedernales, San Isidro, Canoa, Jaramijó Canton, Pacoche, Jama, Montecristi, Honorato Vasquez, Portoviejo und Flavio Alfaro.
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