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Guano: Aussicht, Geschichte und Handwerk

Unterkünfte in Guano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Guano lässt sich über verschiedene Themen entdecken: Ein natürlicher Aussichtspunkt öffnet den Blick auf schneebedeckte Gipfel, handgehauene Steinbilder erzählen von lokaler Kunst, und Museum, Kirchenreste und Handwerk führen in unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, diese Schwerpunkte danach zu ordnen, was Sie besonders interessiert: Landschaft, historische Objekte, religiöse Tradition oder textile Arbeit.

Colina de Lluishi: Aussicht und Steinbilder

Die Colina de Lluishi ist eine Felsformation vulkanischen Ursprungs und ein natürlicher Aussichtspunkt. Von dort sind die schneebedeckten Gipfel Chimborazo, Carihuayrazo, Tungurahua, El Altar und Los Cubillines zu sehen. Auf dem Hügel stehen drei von Hand gehauene Steinmonolithen, die der guaneñische Steinmetz und Künstler Luis Felipe Reinoso in den 1940er-Jahren schuf: ein Inka-Gesicht, ein Fisch und ein Gefäß. Einige Petroglyphen ergänzen die in Stein gearbeiteten Motive. Im oberen Bereich der Colina liegt außerdem die Grotte der Virgen de Lourdes; sie ist über die als Viacrusis bekannten Treppen erreichbar. Aussicht, Skulpturen, Petroglyphen und Grotte geben diesem Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Ausflug, ohne dass Sie sich auf nur ein Thema festlegen müssen.

Kirchenreste und Museumssammlungen

Die Ruinas del Monasterio de la Asunción sind die Überreste von Guanos erster Franziskanerkirche, die um 1572 erbaut wurde. An den Wänden der ehemaligen Kirche sind Gemälde erhalten; zu den weiteren beschriebenen Merkmalen zählen Skulpturen von Klostermönchen, mehrere Fenster und ein Taufbecken, das vermutlich für Taufen verwendet wurde. Die Ruinen machen die lange religiöse Geschichte des Ortes an konkreten Bauteilen und Kunstwerken anschaulich.

Im Museo de la Ciudad werden im zweiten Raum, dem Saal der ethnischen Herrschaftsgebiete, Keramikgefäße der Kulturen Tuncahuán und Puruhá gezeigt. Die Keramik wird auf 400 bis 500 n. Chr. datiert und den Stilen Elenpata, San Sebastián oder Guano sowie Huavalac zugeordnet. Im fünften Raum sind Gemälde auf Leinwand und eine Mumie ausgestellt, bei der es sich vermutlich um die sterblichen Überreste von Fray Lázaro de Santofimia handelt. Er war ein spanischer Franziskanermissionar und damaliger Wächter der Iglesia de la Asunción. Die Mumie wurde nach dem Erdbeben von 1949 in einem Fenster der ehemaligen Kirche gefunden und 2005 restauriert. Das Museum wurde im Februar 2006 durch eine Vereinbarung zwischen der Ilustre Municipalidad de Guano und dem Instituto Nacional de Patrimonio Cultural eingeweiht.

Webtradition, Teppiche und Cholas de Guano

Zum kulturellen Bild Guanos gehört auch das Kunsthandwerk. In Guano gibt es Werkstätten für Lederhandwerk und das Weben von Teppichen; viele Kunsthandwerksgeschäfte liegen am Eingang der Stadt und rund um den Parque Central. Die handgefertigten Alfombras de Guano erhielten im Dezember 2019 die Zertifizierung als immaterielles Kulturerbe Ecuadors. Diese Zertifizierung war eine Voraussetzung für das weitere Verfahren zur Aufnahme in die repräsentative Liste des Landes. Der Überlieferung zufolge führten die Spanier in Guano Webstühle zur Herstellung von Ponchos, Bayetas und Teppichen ein. Auch die Cholas de Guano gehören zu den lokalen Besonderheiten: Es sind Brote, die mit Panela-Honig gefüllt sind.

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Tradition und Reiseplanung

Die Virgen Inmaculada wird in Guano im gleichnamigen Viertel und in der dortigen Kirche verehrt. Ihre Feste werden jedes Jahr am 8. Dezember gefeiert. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Festtermin abstimmen möchten, prüfen Sie die Veranstaltungsdaten für das betreffende Jahr.

Für die Wahl einer Ferienwohnung in Guano kann der gewünschte Reisemix ein sinnvoller Ausgangspunkt sein: Die Colina de Lluishi steht für Aussicht und Steinbilder, Museum und Kirchenreste für historische Zeugnisse, Werkstätten und Alfombras für textile Tradition.

Weitere Reiseziele entdecken: Alausi, Cacha, Riobamba, San Isidro, Chunchi, Pallatanga, Alao, Cajabamba.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chimborazo.

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