Santo Domingo: Kolonialgeschichte und Karibikküste
Unterkünfte in Santo Domingo
An der Mündung des Ozama an der Südküste der Insel Hispaniola liegt die Ciudad Colonial de Santo Domingo. Sie ist das wichtigste Touristenzentrum des Distrito Nacional und vereint mehr als 500 Jahre Geschichte sowie europäische und amerikanische Einflüsse. Koloniale Bauwerke, Museen und der Küstenboulevard am Karibischen Meer geben Santo Domingo unterschiedliche kulturelle und städtische Akzente.
Koloniale Orte und Stadtgeschichte
Entlang der Calle Las Damas prägen Architektur aus dem 16. Jahrhundert und ehemalige Kolonialgebäude das Straßenbild. Die früheren Kolonialgebäude beherbergen heute Museen und Botschaften. An der Straße liegen auch die Fortaleza Ozama, die als erste Festung Amerikas bezeichnet wird, und das National Pantheon, die Ruhestätte der Nationalhelden der Dominikanischen Republik.
Der Parque Colón dient als Vorplatz der Catedral Primada de América. In der Ciudad Colonial befinden sich außerdem die Ruinen von San Francisco de Asís, das erste Hospital San Nicolás de Bari und eine Sonnenuhr aus dem 17. Jahrhundert. Diese Orte machen die Geschichte an konkreten Bauwerken und erhaltenen Spuren greifbar, statt sie auf Jahreszahlen zu beschränken.
Museen mit unterschiedlichen Themen
Der Palast des Museo Alcazar de Colon diente in den frühen Jahren der spanischen Eroberung als Regierungssitz und zentrales Verwaltungszentrum der Kolonialverwaltung in der Neuen Welt. Die Tourismusdarstellung des Ayuntamiento datiert die Errichtung des Alcázar de Diego Colón auf 1510 bis 1514. So lässt sich die frühere Verwaltungsfunktion des Palasts mit einer konkreten historischen Datierung verbinden.
Das Museo Centro Cultural Taíno Casa del Cordón zeigt die Dauerausstellung „Our First Inhabitants“ mit einer prähispanischen archäologischen Sammlung und Taíno-Artefakten. Das Museo Mundo del Ámbar widmet sich dem Bernstein und verbindet Naturgeschichte, Paläontologie und lokale Kultur. Das Museo Memorial de la Resistencia Dominicana zeigt multimediale Präsentationen über dominikanische Widerstandsfiguren sowie über historische Ereignisse wie den Völkermord an Haitianern von 1937 und den Mord an den Mirabal-Schwestern 1960. Das Museo de las Atarazanas Reales bewahrt und zeigt das maritime und nautische Erbe der Insel.
Die Museumsthemen reichen damit von prähispanischer Archäologie und Naturgeschichte bis zu Widerstands- und Seefahrtsgeschichte. Wenn Sie Ihren kulturellen Schwerpunkt auswählen, können Sie sich an den Sammlungen und Themen orientieren, die Sie besonders interessieren.
Malecón, Küstenblick und Stadterkundung
Der Malecón de Santo Domingo ist der Küstenboulevard der Stadt am Karibischen Meer und heißt offiziell George Washington Boulevard. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Auswahl Santo Domingos zur Kulturhauptstadt Amerikas im Jahr 2010. Am Boulevard gibt es markierte Rad- und Inline-Skating-Spuren sowie Esplanaden und Sitzgelegenheiten am Meer. Die Kombination aus Bewegung und Plätzen zum Sitzen gibt diesem Abschnitt der Stadt einen anderen Schwerpunkt als die historischen Bauwerke und Museen.
An der Calle El Conde können Sie entlanggehen und Kaffee genießen. Während der Malecón markierte Spuren für Radfahren und Inline-Skating sowie Sitzgelegenheiten am Meer bietet, verbindet die Calle El Conde den Stadtbummel mit einer Kaffeepause. Bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung können Sie überlegen, welche Erlebnisse Ihnen wichtiger sind: koloniale Bauwerke und Museumsthemen oder Bewegung und Zeit am Meer. So richten Sie Ihre Suche an den Interessen aus, die Ihren Aufenthalt prägen sollen.
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