Tonndorf: Sühnekreuze, Pavillon und Kirche
Unterkünfte in Tonndorf
Tonndorf verbindet steinerne Zeugnisse aus mehreren Jahrhunderten mit seiner Lage im Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal. Zwei Sandsteinsühnekreuze aus dem 14. Jahrhundert, ein Pavillon von 1750 und der Turm der Kirche St. Peter und Paul setzen unterschiedliche historische Akzente. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob vor allem Tonndorfs Ortsgeschichte oder zusätzlich Wege und Museen im Weimarer Land Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Sühnekreuze und Pavillon in Tonndorf
Die beiden Sühnekreuze bestehen aus Sandstein und stammen aus dem 14. Jahrhundert. In ihre Oberflächen sind Kreuz- und Lanzendarstellungen eingearbeitet. Die Verbindung dieser Motive macht die Steine zu einem markanten Teil der örtlichen Geschichte.
Im nördlichen Tonndorf liegt der Weidenbachgarten mit einem Pavillon, den Christoph Heinrich Ludwig 1750 erbauen ließ. Der Bau ist halboffen und pavillonartig gestaltet und besitzt sechs Säulen. Ob er ursprünglich als Mausoleum gedacht war, ist nicht sicher. So treffen an einem Ort ein genaues Baujahr und eine offene Frage zur ursprünglichen Funktion zusammen.
Kirche St. Peter und Paul: Zeugnisse aus verschiedenen Zeiten
Der Turm der Kirche St. Peter und Paul gehört zu ihren ältesten erhaltenen Teilen. Vermutlich wurde er im 12. Jahrhundert zusammen mit einem romanischen Vorgängerbau errichtet. Im Erdgeschoss des Turms befinden sich zwei Grabplatten aus der Zeit um 800 sowie ein Grabstein mit einer Umschrift von 1565. Die unterschiedlichen Datierungen führen von den frühen Grabplatten bis zu einer deutlich späteren Inschrift.
Neben den historischen Bauwerken gehört auch die Landschaft zum Ortsbild: Tonndorf liegt im Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal. Ortsgeschichte und geschützter Landschaftsraum bilden damit zwei unterschiedliche Themen für die Beschäftigung mit dem Ort.
Wege und Kultur im Weimarer Land
Im Weimarer Land stehen verschiedene regionale Wegthemen nebeneinander. Der Thüringer Drei Türme Weg ist ein Rundwanderweg durch die geschützte Landschaft des Mittleren Ilmtals im südlichen Weimarer Land. Er verbindet den Paulinenturm bei Bad Berka, den Hainturm im Belvederer Forst bei Weimar und den Carolinenturm bei Blankenhain. Eine andere Perspektive bietet der Goethe-Erlebnisweg: Er folgt Goethes Weg zu Charlotte von Stein, umfasst zwölf Erlebnisstationen zwischen Natur und Kultur und verbindet Weimar mit Großkochberg.
Für Nordic Walking gibt es den VitalParcours Bad Berka mit Strecken durch abwechslungsreiche Landschaften. Die insgesamt vier Routen wurden 2011 vom Deutschen Nordic-Walking-Verband als Qualitätswege bestätigt. Vor einer Tour sollten Sie die Bedingungen der jeweiligen Strecke prüfen.
Auch die regionalen Kulturthemen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das GlockenStadtMuseum Apolda widmet sich der Kulturgeschichte der Glocken und der Textilindustrie der Region. Im Kunsthaus Apolda Avantgarde werden seit 1995 Ausstellungen internationaler und regionaler Künstler gezeigt; zum Programm gehören außerdem Vorträge, Auktionen, Buchlesungen und Kinovorführungen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten und konkreten Veranstaltungstermine.
Den passenden Schwerpunkt für den Aufenthalt wählen
Wenn Sie Tonndorf selbst in den Mittelpunkt stellen möchten, bieten die Sühnekreuze, der Pavillon und die Kirche einen klaren historischen Bezug. Wer zusätzlich verschiedene Themen im Weimarer Land einbeziehen will, kann zwischen Wanderwegen, Nordic-Walking-Strecken und Kulturzielen unterscheiden. Diese Entscheidung hilft, die Suche nach einer Ferienwohnung am gewünschten Schwerpunkt auszurichten. Prüfen Sie für regionale Ausflüge Wegbedingungen, Öffnungszeiten oder Veranstaltungstermine jeweils vor Ihrer Planung.
Weitere Reiseziele entdecken: Niedergrunstedt, Nohra, Ilmtal-Weinstraße, Apolda, Blankenhain, Kleinobringen, Mellingen, Possendorf
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