Magdala: Ruinenhügel, Stadtkirche und Renaissanceportal
Unterkünfte in Magdala
Magdala lädt dazu ein, den Ort bei einem Bummel anhand seiner Bauwerke und Geschichte zu entdecken. Zu den Zielen für kleinere Ausflüge zählt die Wasserburg: Auf einem Ruinenhügel liegen Baureste der Anlage, die bei einem Spaziergang durch Magdala eine sehenswerte Station bilden.
Söllnitz an der Magdel, nahe der Brücke Waidmühlstein
Foto: NoRud via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Burgreste und Baugeschichte in Magdala
Auch die Stadtkirche St. Johannes ist eine sehenswerte Station bei einem Bummel. Im Stadtkern fällt am Rathaus das Renaissanceportal ins Auge. Es war der ehemalige Eingang des Rathauses und trägt die eingemeißelte Jahreszahl 1571. Burgreste, Kirche und Portal setzen unterschiedliche Akzente: Der eine Ort führt zu den Bauresten einer Wasserburg, der andere zu einem markanten Detail der Renaissancearchitektur.
Zur lokalen Entwicklungsgeschichte gehört außerdem der Theater- und Verschönerungsverein. Er wurde 1890 gegründet und errichtete etwas unterhalb des Pfarrholzes eine Anlage. Zusammen ergeben diese Stationen verschiedene Anlässe, Magdala zu erkunden – vom Blick auf die Wasserburg-Ruine bis zum genaueren Hinsehen am Rathausportal.
Wander- und Radwege im Weimarer Land
Das übergeordnete Reiseziel Weimarer Land setzt weitere Akzente mit eigenständigen Wander- und Radwegen. Der Thüringer Drei Türme Weg ist ein Rundwanderweg durch die geschützte Landschaft des Mittleren Ilmtals im südlichen Weimarer Land. Er verbindet den Paulinenturm bei Bad Berka, den Hainturm im Belvederer Forst bei Weimar und den Carolinenturm bei Blankenhain. Damit stehen neben einem Bummel zu einzelnen Sehenswürdigkeiten auch ein Rundweg und drei benannte Türme als unterschiedliche Reiseinteressen im Raum.
Der Goethe-Erlebnisweg folgt Goethes Weg zu Charlotte von Stein und bietet zwölf Erlebnisstationen zwischen Natur und Kultur. Er verbindet Weimar und Großkochberg. Eine andere Orientierung bietet Etappe 25 des Lutherwegs im Weimarer Land, die von Weimar nach Apolda führt. Für Radreisen sind die Wege zwischen Weimar, Apolda und Bad Sulza auf Naturerlebnis, Kulturgeschichte und regionale Kulinarik ausgerichtet und eignen sich für mehrtägige Touren. Der Ilmtal-Radweg führt durch das Thüringer Weintor in Bad Sulza.
Kulturorte und regionale Themen
In Apolda stehen sowohl Glocken- als auch Textilgeschichte im Blick: Das GlockenStadtMuseum widmet sich der Kulturgeschichte der Glocken und der Textilindustrie der Region. Im Kunsthaus Apolda Avantgarde werden seit 1995 Ausstellungen internationaler und regionaler Künstler gezeigt. Zum dortigen Veranstaltungsangebot zählen außerdem Vorträge, Auktionen, Buchlesungen und Kinovorführungen. In Bad Berka behandelt die Dauerausstellung im Coudray-Haus 200 Jahre Entwicklung des Kur- und Gesundheitswesens. Das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden zeigt mehr als 40 historische Gebäude aus dem 16. bis 20. Jahrhundert.
Auch regionale Kulinarik lässt sich als eigener Schwerpunkt einplanen. Im Thüringer Kloßmuseum können ganzjährig Seminare oder Schulungen für bis zu 80 Personen gebucht werden. In der Kloß-Kochschule und der Kartoffelpuffer-Schule lassen sich Thüringer Klassiker zubereiten; für diese Angebote gehören Buchung und Terminplanung dazu. So stehen im Weimarer Land Wege, Kulturgeschichte und praktische Einblicke in regionale Küche nebeneinander.
Den passenden Schwerpunkt für Ihre Reise wählen
Für die Wahl einer Ferienwohnung hilft es, zuerst die gewünschten Stationen festzulegen: Magdala bietet Bauwerke und Burgreste für einen Bummel, während die regionalen Beispiele eigene Wander-, Rad- und Kulturthemen umfassen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen von Museen und die Bedingungen der jeweiligen Tour.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Ilmtal-Weinstraße, Lehnstedt, Blankenhain, Berlstedt, Niedertrebra, Kranichfeld, Possendorf, Niederzimmern.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weimarer Land.