Lauscha: Glaskunst und Natur
Unterkünfte in Lauscha
Lauscha verbindet eine lange Glastradition mit Erlebnissen im Freien. Die Stadt gilt als Geburtsstätte des gläsernen Christbaumschmucks; im Museum, in der Farbglashütte und beim jährlichen Kugelmarkt begegnet Ihnen diese Besonderheit auf unterschiedliche Weise. Dazu kommen Wanderrouten, Radwege und Angebote in Ernstthal. So können Sie bei der Wahl einer Ferienwohnung in Lauscha überlegen, ob Kultur, Natur oder ein saisonales Erlebnis den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.
Glasgeschichte und Handwerk erleben
Im Museum für Glaskunst Lauscha ist die Geschichte des gläsernen Baumschmucks von 1860 bis heute ausgestellt. Zu sehen sind Kugeln und verschiedene Formen. Das Museum zeigt außerdem eine bedeutende Sammlung von Glaserzeugnissen aus Lauscha und dem Thüringer Wald. Wer sich für die Entwicklung des Christbaumschmucks interessiert, findet hier einen Einblick in das Thema über einen langen Zeitraum und anhand unterschiedlicher Glasformen.
In der Farbglashütte Lauscha können Besucher eine Diatonschau erleben und den Glasmachern bei der Arbeit zusehen. Dazu gehören das manuelle Ziehen von Röhren und Stäben sowie die Herstellung fertiger Glasgegenstände. Der Besuch richtet sich damit nicht nur auf fertige Erzeugnisse: Auch einzelne Arbeitsschritte der Glasherstellung gehören zum Erlebnis. Museum und Farbglashütte setzen unterschiedliche Akzente – einmal stehen Sammlung und Geschichte, einmal die Arbeit am Glas im Mittelpunkt.
Der Kugelmarkt in der Adventszeit
Der traditionelle Kugelmarkt findet jedes Jahr in der Adventszeit statt. Er erstreckt sich durch den gesamten Ort und bietet Glashändler sowie regionale Handwerker. Anders als ein einzelner Marktstandort führt dieses Veranstaltungserlebnis durch Lauscha als Ganzes. Wenn Sie Ihre Reise auf den Kugelmarkt ausrichten möchten, ist die Adventszeit der passende saisonale Bezug. Die Glasgeschichte der Stadt begegnet Ihnen dabei auch außerhalb des Museums in Form von Handel und handwerklichen Angeboten.
Wandern und Radfahren in der Natur
Im Sommer lässt sich die Natur der Glasstadt auf zahlreichen Wanderrouten und Radwegen erkunden. Eine konkrete Wanderoption ist die „Wanderung zwischen Glas und Schiefer“: Sie beginnt in Lauscha und ist als 12 Kilometer langer Rundweg angelegt. Die Strecke ist mittelschwer und weist 313 Höhenmeter auf. Diese Angaben helfen Ihnen, die Tour nach Länge und Höhenmetern in Ihre Reiseplanung einzuordnen. Wer statt einer einzelnen beschriebenen Rundwanderung lieber Rad fährt, kann sich an den zahlreichen Radwegen orientieren, auf denen sich die Natur der Glasstadt im Sommer erkunden lässt.
Ernstthal: Pisten und Sommerrodelbahn
Im Lauschaer Ortsteil Ernstthal bietet die Erlebniswelt Ernstthal am Nordhang des 835 Meter hohen Pappenheimer Berges drei familienfreundliche Abfahrtspisten. Die Schwierigkeitsgrade reichen von leicht bis schwer. Bei geeigneten winterlichen Verhältnissen präpariert das Team außerdem verschiedene Skiwanderwege mit einer Gesamtlänge von bis zu 18 Kilometern. Die Bedingungen sind dabei ein wichtiger Teil des Angebots: Die Skiwanderwege werden bei geeigneten winterlichen Verhältnissen vorbereitet.
Auch für einen Besuch im Sommer gibt es am Pappenheimer Berg eine eigene Aktivität: Die Sommerrodelbahn im Ortsteil Ernstthal ist 1.300 Meter lang.
Für Ihre Ferienwohnungswahl können Sie deshalb zuerst den Anlass Ihrer Reise gewichten: Lauscha bietet einen klaren kulturellen Schwerpunkt rund um Glas und Christbaumschmuck, während Wander- und Radwege sowie die Angebote in Ernstthal weitere Interessen ansprechen. Ob Sie Ihre Reise eher auf die Glastradition, den Adventsmarkt oder Aktivitäten im Freien ausrichten, verändert, welche Erlebnisse für Ihren Aufenthalt im Vordergrund stehen.
Weitere Ortsseiten: Spechtsbrunn, Judenbach, Föritz, Goldisthal, Neuhaus-Schierschnitz, Sonneberg, Effelder-Rauenstein, Frankenblick.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sonneberg.