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Hohenstein – Natur, Kirchen und besondere Entdeckungen

Unterkünfte in Hohenstein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hohenstein bietet verschiedene Anlässe, genauer hinzusehen: ein geschütztes Naturdenkmal in Trebra, Spaziergänge im Naturschutzgebiet Sülzensee und Kirchen mit besonderen Ausstattungsdetails. Dazu kommen der Gesundbrunnen im Trebraer Wald und die Sandkuhle, ein ehemaliger Sandbruch, den Wanderer und Radfahrer erkunden können. Für Ihre Urlaubsplanung eröffnet das mehrere unterschiedliche Schwerpunkte – von Natur und Bewegung bis zu Baukunst, Geschichte und örtlichen Bräuchen.

Blick auf Trebra und das obere Helmetal im thüringischen Landkreis Nordhausen Blick auf Trebra und das obere Helmetal bei Hohenstein Foto: JaG2 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur entdecken: von der Friedenseiche bis zur Sandkuhle

In Trebra steht die Trebraer Friedenseiche, die auch Kaisereiche genannt wird. Sie ist seit 1988 geschützt und als Naturdenkmal ausgewiesen. Wer sich für Naturdenkmale interessiert, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt in Trebra. Der Name Kaisereiche ist eine weitere Bezeichnung desselben Baums.

Ein anderer Schwerpunkt liegt im Naturschutzgebiet Sülzensee in Mackenrode. Dort laden ausgedehnte Spaziergänge dazu ein, Zeit zu Fuß einzuplanen. Das setzt einen anderen Akzent als die Auseinandersetzung mit einem einzelnen Naturdenkmal: Hier steht das Gehen im Naturschutzgebiet im Mittelpunkt. Wenn Sie für die Reise verschiedene Interessen zusammenbringen möchten, können Naturerlebnisse und die historischen Kirchen Hohensteins unterschiedliche Themen für Ihre Entdeckungstage liefern.

Die Sandkuhle in der Trebraer Flur ist ein ehemaliger Sandbruch. Eine Schutzhütte und der Blick auf Burg Lohra gehören zu den dort genannten Merkmalen. Wanderer und Radfahrer können die Sandkuhle erkunden; Autos lassen sich neben der Straße abstellen. So lässt sich die Wahl der Unternehmung daran ausrichten, ob Sie zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein möchten. Die frühere Nutzung als Sandbruch unterscheidet diesen Ort von einem Spaziergang im Naturschutzgebiet Sülzensee.

Kirchen und Kunst in Trebra, Limlingerode und Holbach

Die Sankt-Nicolai-Kirche in Trebra wurde um 1700 am Platz der Vorgängerkirche errichtet. Ihr Bau ist ein barocker Saalbau, zu dem ein sehr hoher Westturm aus Werkquadern gehört. Wer sich für Architektur interessiert, kann beim Blick auf die Kirche besonders diese beiden beschriebenen Merkmale beachten: die Bauform des Saals und den hoch aufragenden Turm. Die Entstehungszeit und der Ort der Vorgängerkirche geben dem Bau zugleich einen historischen Bezug.

In der Kirche von Limlingerode treffen mehrere besondere Ausstattungsstücke aufeinander. Dort ist ein Taufstein aus der Zeit der ältesten schriftlichen Erwähnung des Ortes im Jahr 1233 zu sehen. Über dem Taufstein schwebt ein um 1710 geschnitzter Taufengel. Die Orgel ist eine vielbesuchte Konzertorgel. Damit bietet Limlingerode unterschiedliche Anknüpfungspunkte für kulturinteressierte Besucher: den frühen Taufstein, die geschnitzte Figur und die Orgel als Konzertinstrument.

Auch die Kirche St. Bartholomäus in Holbach hat eine klare architektonische Kennzeichnung: Sie wurde 1745 erbaut; an ihrer Südseite steht ein Turm mit barocker Fachwerkhaube. Zusammen mit dem barocken Saalbau in Trebra und den Ausstattungsstücken in Limlingerode lassen sich beim Erkunden unterschiedliche Aspekte kirchlicher Bau- und Kunstgeschichte in den Blick nehmen.

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Waldquelle und örtlicher Brauch

Am Gesundbrunnen im Trebraer Wald befinden sich eine überbaute Quelle mit reinem Wasser und eine Schutzhütte mit Feuerstelle. Informationstafeln behandeln die Geschichte des Ortes und den Wald. Der Gesundbrunnen lädt zur Erfrischung ein und ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Im Juli veranstaltet der Schützenverein Limlingerode e.V. das Schützenfest. Zum Programm gehören Konzert, Tanz, Preisschießen und weitere Bräuche. Damit kommt zu den Natur- und Kulturzielen ein örtlicher Festanlass hinzu. Wenn Sie Ihre Reiseplanung auf diesen Termin ausrichten möchten, ist der Juli der genannte Zeitraum; ein konkretes Datum ist hier nicht angegeben.

Anreise und Unterkunft in Hohenstein

Trebra liegt an den Straßen L 2062 und K 14. Diese Angabe kann für Ihre Überlegungen zur Anreise eine Rolle spielen. Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Hohenstein können Sie außerdem bedenken, welche der unterschiedlichen Interessen Ihrer Reise wichtig sind – Spaziergänge, Wander- und Radtouren, Kirchen oder der Gesundbrunnen.

Wenn Sie weitere Orte in Ihre Reiseüberlegungen aufnehmen möchten: Nordhausen, Rodishain, Neustadt/Harz, Heringen/Helme, Niedergebra, Ellrich, Harzungen, Ilfeld.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordhausen.