Auleben entdecken: Hügelgräber, Höfe und Frühlingsblüte
Unterkünfte in Auleben
Auleben verbindet archäologische Spuren, historische Bauwerke und eine besondere Pflanzenwelt. Etwa 200 Hügelgräber, ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert und die geschützten Gipshügel geben dem Ort verschiedene Seiten. Dazu kommen Ausstellungen und Einblicke in die Ortsgeschichte. Wer Auleben zum Wandern und für Besichtigungen besucht, kann die Reise nach den eigenen Interessen ausrichten: Natur, Architektur oder Kultur.
Auleben, ein Ortsteil von Heringen/Helme im thüringischen Landkreis Nordhausen
Foto: Tobias Nordhausen from Sondershausen, Deutschland via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Hügelgräber und Baugeschichte
Zu Aulebens archäologischen Besonderheiten gehören etwa 200 Hügelgräber. Das Gräberfeld gilt als das größte in Nordthüringen. Auch das Schloss zu Auleben erzählt von der Geschichte des Ortes: Der massive, zweigeschossige Bau mit Fachwerkaufsatz und Treppenturm besteht seit 1518. Wilhelm von Humboldt hatte hier vorübergehend seinen Wohnsitz; im Humboldtkabinett gibt es Informationen zu diesem Zusammenhang.
Ein weiteres historisches Ensemble ist der Neue Rüxleber Hof, ein ehemaliges Rittergut. Sein Wohn- und Wehrturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Zum baulichen Bild gehören außerdem ein Rundbogentor, ein Herrenhaus, ein Nebengebäude und eine Hofanlage. Diese verschiedenen Bauformen bieten Anknüpfungspunkte für alle, die bei einer Ortsbesichtigung auf historische Architektur achten.
Am Neuen Rüxleber Hof befindet sich das Museum für Alltagsgeschichte. Es zeigt Gegenstände aus dem Alltag der vergangenen 150 Jahre: Dazu zählen Haushalts- und Schreibgeräte ebenso wie Filmtechnik, Zweiräder, Radios und Abspielgeräte. Die Beispiele führen von Haushalt und Schrift bis zu Technik und Fortbewegung. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, erkundigen Sie sich beim Museum nach den aktuellen Öffnungszeiten.
Kirche, Kulturhof und Ausstellungen
Die barocke Saalkirche St. Petrus und Paulus steht auf einer Anhöhe am südlichen Dorfrand. Zu ihrer Architektur gehören ein eingezogener Westturm und ein weitläufiger Kirchhof, der von einer Bruchsteinmauer eingefriedet ist. Der Standort und die umgebende Mauer sind ebenso Teil der Beschreibung wie der Kirchenbau selbst.
In der Galerie des Kulturhofs Auleben ist die Dauerausstellung „Klang und Kraft“ zu sehen. Sie vermittelt dokumentarische Eindrücke der Schulze-Orgel in der Petri-Pauli-Kirche zu Auleben. Beim Kulturhof können Sie individuelle Veranstaltungen für bis zu 25 Personen und einzelne Führungen anfragen. Private Weinverkostungen lassen sich individuell planen. Stimmen Sie geplante Führungen, Veranstaltungen oder Verkostungen vorab mit dem Kulturhof ab.
Gipshügel und Frühlingsblüte
Die unter Naturschutz stehenden Gipshügel Aulebens sind Standort vieler kalk- und wärmeliebender Pflanzen. Eine saisonale Besonderheit ist die Blüte von Adonisröschen und Kuhschellen, die in Auleben als besondere Verkündigung des Frühlings gilt. So stehen neben den Besichtigungen auch Natur und Jahreszeit als Themen für einen Aufenthalt im Ort.
Auleben eignet sich zum Wandern und für Besichtigungen. Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie daher überlegen, welche dieser Interessen Ihre Reise prägen soll: Spaziergänge und Pflanzenwelt, historische Bauwerke oder die Ausstellungen. Die Ortsgeschichte lässt sich dabei an mehreren konkreten Beispielen entdecken – vom Gräberfeld über Schloss und Rittergut bis zum Museum für Alltagsgeschichte.
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