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Neustadt am Rennsteig entdecken

Unterkünfte in Neustadt Am Rennsteig

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Neustadt am Rennsteig verbindet ein Panorama über den Thüringer Wald mit dem Rennsteig, der mitten durch den Ort verläuft. Auch die Ortsgeschichte bietet konkrete Anknüpfungspunkte für eine Reise: von früheren Berufen bis zur historischen Grenzfunktion des Höhenwegs. Für Ihre Reiseplanung können Sie so abwägen, ob Sie vor allem Landschaft und Wanderwege oder die historischen Spuren des Orts in den Mittelpunkt stellen möchten.

Gemeindezentrum und Rennsteigmuseum in Neustadt am Rennsteig Gemeindezentrum und Rennsteigmuseum in Neustadt am Rennsteig Foto: Störfix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Waldpanorama und Rennsteig

Von Neustadt am Rennsteig bietet sich ein Panorama über die Weiten des Thüringer Waldes. Der Ort liegt im südöstlichen Teil des Naturparks Thüringer Wald. Zusammen geben diese Merkmale eine klare landschaftliche Orientierung: Das Panorama richtet den Blick auf die Weite des Waldes, während die Lage im Naturpark Neustadt am Rennsteig geografisch einordnet.

Der Höhenweg Rennsteig verläuft mitten durch Neustadt am Rennsteig. Ergänzend führt ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz vom Ort in die umliegenden Seitentäler. Damit stehen zwei unterschiedliche Bezüge für die Tagesplanung bereit: der Verlauf des bekannten Höhenwegs durch den Ort und die Wege, die von dort in die Seitentäler führen. Die Bedingungen einzelner Wege können sich ändern; ein aktueller Blick darauf ist vor einer Wanderung sinnvoll.

Ortsgeschichte und frühere Grenze

Neustadt am Rennsteig ist über 530 Jahre alt. Zu den früheren Tätigkeiten im Ort gehörten Köhlerei, Pechsiederei, Glasmacherei, das Schwammklopfen und die Herstellung von Zündhölzern. Die verschiedenen Berufe geben der Ortsgeschichte mehrere konkrete Facetten, statt sie auf eine einzelne Tradition zu reduzieren.

Auch der Rennsteig hatte hier eine historische Funktion: Bis 1923 verlief er in Neustadt am Rennsteig zugleich entlang der Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Meiningen und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Der Höhenweg ist damit nicht nur ein markanter Bezugspunkt für die Reiseplanung, sondern auch Teil der überlieferten Grenzgeschichte des Ortes.

Großbreitenbach als eigener regionaler Kontext

Im übergeordneten Reiseziel Großbreitenbach erstreckt sich die namensgebende Stadt auf einer Hochfläche zwischen dem Langen Berg, dem Tal der Schwarza und dem Höhenwanderweg Rennsteig. Großbreitenbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt rund 50 Kilometer südlich von Erfurt sowie etwa 15 Kilometer südöstlich von Ilmenau. Diese landschaftliche und geografische Einordnung bezieht sich auf Großbreitenbach.

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Eine besondere kulturelle Sehenswürdigkeit in Großbreitenbach ist die St. Trinitatiskirche. Mit 600 Plätzen ist sie die größte Fachwerkkirche Thüringens. Sie wurde ab 1679 als Ersatz für die baufällige Johanniskirche erbaut; diese war 1570 errichtet worden und stürzte 1771 bis auf ihren Kirchturm ein. Andreas Rudolphi, sachsen-gothaischer Landesbaumeister, lieferte die Baupläne. Die Kirche wurde 1690 eingeweiht.

Auch die Baugestalt erzählt von ihrer eigenen Geschichte: Die Kirche ist vollständig verschiefert. Auf dem steilen Dach des breiten Kirchenschiffs sitzt ein markanter sechseckiger Dachreiter. Das hölzerne Taufgestell stammt aus dem Jahr 1677 und wurde aus der alten Johanniskirche übernommen. So stehen in Großbreitenbach Architektur, Baugeschichte und ein erhaltenes Ausstattungsstück nebeneinander – ein eigener kultureller Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Geschwenda, Gehlberg, Ichtershausen, Herschdorf, Plaue, Geraberg, Bücheloh, Elxleben

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.

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