Möhrenbach: Wege, Teich und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Möhrenbach
Wer Möhrenbach für einen ruhigen Aufenthalt auswählt, findet zwei klare Schwerpunkte: leichte Wanderwege und ebene Fahrradstrecken in der Umgebung sowie geschichtliche Spuren im Ort. Beides kann die Wahl einer Ferienwohnung leiten: Möchten Sie vor allem draußen unterwegs sein oder auch die Ortsgeschichte in den Blick nehmen? Die Wege laden ganzjährig zur Nutzung ein und geben der Tagesplanung eine flexible Richtung, ohne ein festes Programm vorzugeben.
Wandern und Radfahren in der Umgebung
In der ruhigen Umgebung von Möhrenbach laden leichte Wanderrouten ganzjährig zur Nutzung ein. Ebene Fahrradstrecken bieten eine andere Möglichkeit, draußen unterwegs zu sein. Wer eine benannte Wanderung sucht, findet im näheren Umfeld den Rundweg „Möhrenbach zum Langen Berg und zurück“. Er verläuft zunächst auf dem Ilm-Rennsteig-Radweg in Richtung Gehren und dann auf dem „Wurzelkurtpfad“. Markiert ist er mit einem gelben Balken auf weißem Grund. Da sich Wegverhältnisse ändern können, empfiehlt es sich, vor dem Start die aktuelle Situation zu prüfen.
Teich und Fachwerkhaus
Der zentral in Möhrenbach gelegene Pferdeteich wird gelegentlich auch Schwanenteich genannt. Er ist nachweislich weit über 100 Jahre alt und war ursprünglich ein unbefestigter Naturteich. Die Herkunft des Namens geht wahrscheinlich auf das Tränken landwirtschaftlich gehaltener Pferde zurück: Diese ermöglichten Handelsleuten den Aufstieg mit Waren und Hab und Gut auf die angrenzenden Berge.
Ein weiteres Stück Ortsgeschichte ist das „Pochwerk“ im oberen Porzel, Möhrenbachs ältestes Häuschen. Das traditionell gebaute Fachwerkhaus mit kleinem Bohlenstübchen wurde 1606 erbaut. Teich und Haus setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht die frühere Nutzung eines zentralen Ortes im Mittelpunkt, dort Bauweise und Alter eines historischen Gebäudes.
Gedenkorte und historische Spuren
Die Möhrenbacher Geschichte zeigt sich auch an Erinnerungsorten. Die Stahlglocke läutete von 1919 bis 1936 vom Glockenturm für die Möhrenbacher; später wurde sie auf der vorderen Gansleitkuppe als Erinnerungsstück eingeweiht. Das Kriegerehrenmal am Hühnerstein auf dem Gykelberg wurde 1935 anlässlich des Heimatfestes nahe der „Eiche“ eingeweiht. Es erinnert an die Gefallenen Möhrenbachs im Ersten Weltkrieg.
Im angrenzenden Wohlrosetal erinnert am Ort der Tat eine kleine Infotafel mit Gedenkstein an den Förster Albin Walther. Er wurde dort am 5. September 1909 von einem Friedersdorfer Wilddieb angeschossen und starb am Morgen des 6. September schwer verletzt und mit großem Blutverlust in Möhrenbach. Das Denkmal befindet sich zwischen der Wohlrosetalstraße nahe der Ratsmühle und dem „Leidchen“ am Gykelberg. Auf dem Möhrenbacher Friedhof ist noch heute ein efeubewachsener Grabstein zu finden.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Ilmenau
Im übergeordneten Reiseziel Ilmenau stehen eigene Landschafts- und Wegthemen im Mittelpunkt. Der Kickelhahn, Ilmenaus Hausberg, ist 861 Meter hoch; sein 21 Meter hoher Aussichtsturm zählt zu den Wahrzeichen der Stadt. Der 20 Kilometer lange Goethewanderweg verbindet Goethes Wirkungsstätten von Ilmenau bis nach Stützerbach. Im Trailpark Lindenberg laden drei verschiedene Trails zum Mountainbiken ein; vor dem Fahren empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle lokale Informationen. Zahlreiche Ski- und Winterwanderwege führen von Ilmenau bis zum Rennsteig sowie vom Auerhahn bis zum Kickelhahn. Schnee- und Wegverhältnisse können saisonal variieren.
Auch die Kulturorte setzen eigene Akzente im übergeordneten Reiseziel Ilmenau: Der Münzkeller liegt unmittelbar neben der Alten Münze und bietet Einblicke in das 16. Jahrhundert. Die Bergmannskapelle liegt an der Sturmheide, mitten im früheren Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaurevier und unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes „Gottes Gabe“. Sie beherbergt eine Ausstellung zum Ilmenauer Kupferschieferbergbau.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Gehlberg, Großbreitenbach, Kirchheim, Gehren, Geschwenda, Ilmenau, Wachsenburggemeinde, Friedersdorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.