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Gießübel: Felsentor, Naturlehrpfad und Kirchengeschichte

Unterkünfte in Gießübel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gießübel lässt sich über zwei unterschiedliche Themen entdecken: die Felslandschaft des Naturlehrpfads „Gießübler Schweiz“ und die Geschichte von Dorfkirche und Orgel. Auf dem Weg liegen benannte Felsformationen; die Kirchenfakten setzen daneben konkrete historische Anhaltspunkte. Wenn Sie eine Ferienwohnung auswählen, hilft diese Mischung bei der Frage, welchen Schwerpunkt Ihre Urlaubstage haben sollen: Natur entlang einer konkret benannten Strecke oder kulturgeschichtliche Interessen. Gießübels Zertifizierung als staatlich anerkannter Erholungsort begann 1991.

Evangelical-Lutheran Church Zur Heiligen Dreifaltigkeit, Gießübel Evangelical-Lutheran Church Zur Heiligen Dreifaltigkeit, Gießübel Foto: Störfix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE

Felsen und Naturlehrpfad „Gießübler Schweiz“

Der Naturlehrpfad führt durch ein Gebiet mit Konglomeratfelsen, die durch Verwitterung und Abtragung der Goldlauterer Schichten entstanden sind. Zu den Felsen gehören Nadelöhr, Schröderfelsen, Dachsbachkanzel und Langertfelsen. Schröderfelsen und Nadelöhr liegen am Naturlehrpfad; das Nadelöhr zeichnet sich durch sein markantes Felsentor aus. Damit reicht das Thema des Weges von der geologischen Entstehung bis zu einzelnen, klar benannten Felsformen.

Die Kernstrecke ist 5,8 Kilometer lang und führt am Wasserfall im Neuntal vorbei. Wer die Wanderung verlängern möchte, kann bis zur Dachsbachkanzel auf 7,8 Kilometer gehen. Der Unterschied zwischen Kernstrecke und Verlängerung beträgt zwei Kilometer; zugleich ist mit der Dachsbachkanzel ein konkretes Ziel für die längere Variante benannt. So lässt sich die Wegplanung an der gewünschten Streckenlänge ausrichten. Der Naturlehrpfad beginnt und endet am Parkplatz vor dem Kulturhaus Gießübel.

Ein anderer Aktivitätsschwerpunkt ist das Skiwandern: Gießübel ist in das Skiwanderwegenetz des Thüringer Waldes eingebunden. Das ergänzt den naturkundlichen Weg um einen eigenständigen Bezug zum Skiwandern. Für die Wahl einer Unterkunft können Sie daher überlegen, ob Ihre Reiseplanung vor allem auf die beschriebenen Fels- und Wegthemen oder auf diesen Netzbezug ausgerichtet sein soll.

Kirche und Orgelgeschichte

Die Dorfkirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit in Gießübel wurde von 1722 bis 1724 im Bauernbarockstil erbaut. Ein weiterer historischer Bezug ist die Orgel in der Kirche zu Gießübel: Der Hildburghäuser Orgelbauer Johann Christian Dotzauer vollendete sie 1748. Die Bauzeit der Dorfkirche, der Baustil und die datierte Orgelgeschichte geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für alle, die neben den Naturthemen auch die Ortsgeschichte in ihre Reiseinteressen einbeziehen möchten.

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Schleusegrund als übergeordneter Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Schleusegrund liegt die Landschaft am südwestlichen Hang des Rennsteigs, in Seitentälern auf 450 bis 800 Metern Höhe. Schleusegrund liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald und zählt zu dessen reizvollen Erholungsgebieten. Diese regionale Einordnung beschreibt Schleusegrund; sie ist ein eigener Orientierungsrahmen neben den konkreten Fels-, Weg- und Kulturthemen Gießübels.

In Schönbrunn befindet sich die zertifizierte Tourist-Information Schleusegrund. Ebenfalls in Schönbrunn liegt das Terrassenbad Schönbrunn. Zu seinen Einrichtungen gehören ein Sportbecken, ein Nichtschwimmerbereich mit Edelstahlrutsche und ein Kleinkinderbereich. Damit umfasst der übergeordnete regionale Rahmen neben Landschaft und Höhenlage auch diese benannten Angebote in Schönbrunn.

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Weitere Reiseziele entdecken: Hildburghausen, Henfstädt, Biberschlag, Schleusingen, Bischofrod, Fehrenbach, Goldlauter, Veilsdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hildburghausen-Suhl.