Harth-Pöllnitz entdecken
Unterkünfte in Harth-Pöllnitz
Harth-Pöllnitz verbindet artenreiche Feuchtbiotope, einen Rundwanderweg am Frießnitzer See und historische Ortsbilder. Zwischen Birkhausen, dem Sandberg, der Struthniederung und dem Frießnitzer See erstreckt sich eine Landschaft, die als Naturschutzgebiet und Flora-Fauna-Habitat von europäischer Bedeutung gesichert ist. Wer Naturbeobachtung, Bewegung und Ortsgeschichte in die Reiseplanung einbeziehen möchte, findet hier unterschiedliche Themen zur Auswahl.
Osterbrunnen in Großebersdorf (Harth-Pöllnitz, Thüringen) (6)
Foto: Dr. Bernd Gross via Source, CC BY-SA 3.0 de
Feuchtgebiete und Naturbeobachtung am Frießnitzer See
Am Frießnitzer See wurden ein Beobachtungsturm und der „Brehm“-Rundwanderweg mit Informationstafeln eingerichtet, damit Besucher die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erleben können. Auch die Pflege der Feuchtwiesen gehört zum Landschaftsbild: Sie werden mit Wasserbüffeln beweidet. Für die Beobachtung des Sees eignet sich die untere Plattform des NABU-Beobachtungsturms für Rollstuhlfahrer. Wenn diese Zugänglichkeit für Ihre Planung entscheidend ist, prüfen Sie die Bedingungen vor Ort.
Rundwanderweg mit verschiedenen Streckenlängen
Der ausgeschilderte Rundwanderweg Frießnitzer See ist etwa 20,3 Kilometer lang; kürzere Varianten sind 8,2 und 14,3 Kilometer lang. So können Sie den Streckenumfang nach Ihren Plänen auswählen. Der Weg führt durch Struth und Großebersdorf, über den Sandberg, am Flächennaturdenkmal Frießnitzer See entlang und am Flächennaturdenkmal Waldflachmoor vorbei. Außerdem führt er an den Burkersdorfer Teichen vorbei und schließt sich in Frießnitz zum Rundweg. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Beschilderung und die Streckenangaben vor Ort.
Burgen, Kirche und Dorfgeschichte
In Niederpöllnitz dürfte der Turm der ehemaligen Wasserburg aus der Zeit des 1238 urkundlich erwähnten Zeugen Gottschalk von Polniz stammen. In Burkersdorf ist ein Rittergutsdorf bereits 1209 urkundlich nachgewiesen; dort stehen ein Schloss und eine Kirche oberhalb des Dorfangers. Auch die Landschaft des Ortes lässt sich beim Blick auf die Burkersdorfer Teiche entdecken: Eine Kette von Teichen zieht sich bis in den Wald hinein. Diese Orte setzen neben dem Naturerlebnis eigene Akzente für alle, die sich für historische Bauwerke und gewachsene Ortsbilder interessieren.
Kulturthemen in Greiz
In Greiz befindet sich seit 2010 im Oberen Schloss die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“. Sie behandelt die Geschichte der Vögte, Herren, Reichsgrafen und Reichsfürsten Reuß sowie die damit verbundene kleinstaatliche Residenzkultur. Das Museum im Oberen Schloss bietet außerdem ein multimediales Geschichtserlebnis mit computeranimierter Baugeschichte und einer interaktiven Zeitreise.
Im Unteren Schloss in Greiz befinden sich ein Museum und eine Textilschauwerkstatt. Die seit 1998 bestehende Werkstatt zeigt die Herstellung und Geschichte des Greizer Textilwesens; Kinder und Erwachsene können sich am manuellen Produktionsprozess beteiligen. Auch Architektur und Parklandschaft sind Themen in Greiz: Das Sommerpalais wurde als Sommerresidenz der Fürsten Reuß Älterer Linie erbaut und zählt zu den frühesten klassizistischen Gebäuden in Mitteldeutschland. Der Greizer Park liegt am Fuß des bewaldeten Schlossberges. Als Landschaftspark des 19. Jahrhunderts hat seine Gesamtanlage den Rang eines nationalen Kulturdenkmals.
Eine Ferienwohnung nach den Ausflugszielen wählen
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus können Sie zunächst Ihren Schwerpunkt festlegen: Naturbeobachtung und Rundweg am Frießnitzer See, die Ortsgeschichte in Niederpöllnitz und Burkersdorf oder Kulturthemen in Greiz. So orientiert sich die Wahl Ihrer Unterkunft an Ihren tatsächlichen Reiseplänen.
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