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Pries entdecken: Förde, Geschichte und Kultur

Unterkünfte in Pries

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pries zwischen Dorfgeschichte und Fördelandschaft

Pries verbindet eine lange Ortsgeschichte mit einer abwechslungsreichen Landschaft an der Kieler Förde. Das Dorf entstand um 1300 als slawische Rundlingssiedlung. Einen anschaulichen Einblick in den dörflichen Charakter bietet der Friedrich-Karl-Gotsch-Platz: Dort stehen zehn Linden und eine Friedenseiche.

In der näheren Umgebung gehören der Falckensteiner Strand und seine Umgebung zum Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Heischer Tal und Schilkseer Steilküste“. Die weitgehend erhaltene natürliche Umgebung bietet Ausblicke auf die Kieler Förde. Auch der Strandbereich vom Leuchtturm Friedrichsort bis Schilksee-Süd gehört zu diesem Landschaftsschutzgebiet. Damit lässt sich die Reiseplanung je nach Interesse stärker auf Landschaft, Wasser oder Geschichte ausrichten, ohne dass Pries seinen eigenen dörflichen Charakter verliert.

Geschichte auf der Kulturroute

Die Kulturroute in Pries und Friedrichsort ist ungefähr 1,5 Kilometer lang. Zu ihren markanten Stationen gehört die Kirche „Zum guten Hirten“, die im Stil der Heimatschutzarchitektur von Kuno von Pentz erbaut und 1911 eingeweiht wurde. Die Route bietet eine kompakte Möglichkeit, sich mit der gebauten Geschichte des Stadtteils zu beschäftigen. Für Familien mit unterschiedlichen Interessen kann ein solcher Kulturabschnitt eine gute Ergänzung zu einem Tag am Wasser sein.

Auch die Festung Friedrichsort verweist auf die Vergangenheit der Region. Sie wurde während des Dreißigjährigen Krieges in der Nähe des Dorfes Pries unter ihrem ursprünglichen Namen Christianspries angelegt und ist heute Deutschlands einzige erhaltene Seefestung. Teile der beiden Wassergräben sind bis heute erhalten. In Friedrichsort erinnert außerdem die öffentliche Plastik Windharfe an die jüngere Kunstgeschichte: Max Schegulla schuf sie 1982.

Wasser, Bewegung und besondere Ziele

Am Falckensteiner Strand befindet sich der Natur- und Wald-Hochseilgarten „High Spirits“. Dort werden außerdem Windsurfkurse angeboten. Von der SUP-Station Falckenstein führen Paddeltouren entlang der Steilküste in Richtung Schilksee; der Friedrichsorter Leuchtturm ist dabei ein besonderes Ziel. Solche Angebote eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten für aktive Urlaubstage, während die Landschaft selbst den Rahmen für ruhigere Unternehmungen bildet.

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Der Leuchtturm Friedrichsort steht an der Friedrichsorter Enge nördlich des Nord-Ostsee-Kanals. Zusammen mit der Fördelandschaft, der Festung und dem Strand ergibt sich ein Reiseziel, in dem Naturbeobachtung, Ortsgeschichte und Wassersport nebeneinanderstehen. Einmal im Jahr verwandelt sich das Stadtteilzentrum in Pries-Friedrichsort zudem in eine bunte Festmeile. Dieses wiederkehrende Ereignis ergänzt die dauerhaften Sehenswürdigkeiten um einen besonderen Anlass im Jahreslauf.

Anreise und Standortwahl

Für die Planung Ihrer Unterkunft können auch die erreichbaren Ausgangspunkte eine Rolle spielen. Die Förde-Schifffahrt fährt den Anleger Friedrichsort regelmäßig an; im Sommer wird auch der Anleger Falckenstein angefahren. An den Stationen Anleger Friedrichsort und Stadtteilzentrum Pries können Sie Fahrräder der SprottenFlotte per App ausleihen. So lassen sich je nach Reiseplan Schiffsverkehr und Fahrradnutzung als unterschiedliche Möglichkeiten für die Orientierung vor Ort berücksichtigen.

Im Zentrum der nördlichen Kieler Stadtteile Pries und Friedrichsort liegt der Kulturladen Leuchtturm. Er bietet vielfältige Veranstaltungen und Projekte für Erwachsene und Kinder. Wer eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus sucht, kann deshalb zunächst entscheiden, ob der Schwerpunkt eher auf Kultur, Landschaft, Wassererlebnissen oder einer Mischung daraus liegen soll. Für weitere Ziele können Sie auch Schilksee und Kiel ansehen.

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