Crinitzberg: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Crinitzberg liegt im südlichen Teil des Landschaftsschutzgebiets Kirchberger Granitlandschaft. Die Gemeinde verbindet geschützte Moorlandschaft, markante Granitformen, historische Dorfstrukturen und ausgeschilderte Wege. Wer eine Ferienwohnung in Crinitzberg mieten möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Die Obercrinitzer Mineralquelle wurde 1935 entdeckt und war historisch mit dem örtlichen Tourismus verbunden. Das Wasser ist derzeit verunreinigt und kann nicht zu therapeutischen Zwecken genutzt werden. Nach ihrer Rekonstruktion wurde die Quelle 1999 wieder der Öffentlichkeit präsentiert.
Natur und Landschaft
Das Naturschutzgebiet Moosheide Obercrinitz umfasst etwa 62 Hektar und schließt Obercrinitz und Bärenwalde innerhalb Crinitzbergs ein. Moosheide ist ein weitgehend durch Torfstiche geprägtes Hochmoor auf 490 bis 500 Metern über dem Meeresspiegel und zählt zu den niedrigsten Hochmooren im Erzgebirge.
Zur Landschaft gehören typische Moor- und Sumpfpflanzen. Außerdem ist Moosheide als Waldfläche geschützt, die als Wasserspeicher und Lebensraum geschützter Pflanzengesellschaften dient.
Kultur und Ortsbild
Bärenwalde und Obercrinitz werden als doppelreihige Waldhufendörfer beiderseits der Wasserläufe Rödelbach und Crinitzbach beschrieben. In Bärenwalde steht eine Kirche, die als Sachsens zweitgrößte Dorfkirche beschrieben wird. Sie wurde 1733 erbaut, erhielt 1775 ihren 50 Meter hohen Turm und besitzt eine geschützte Orgel von künstlerischem Wert. Während der Weihnachtszeit wird das Bornkinnel auf dem Kirchenaltar gezeigt.
Der Taufstein ist ein unregelmäßig gerundeter Granitblock mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 2,5 Metern. Er besitzt eine große Schale sowie fünf sitzähnliche Vertiefungen und ist als Denkmal geschützt. Jährlich findet am Taufstein ein sommerlicher Waldgottesdienst statt.
Wandern
Gut angelegte und ausgeschilderte Wege führen zu landschaftlich reizvollen Stellen innerhalb der Gemeinde. Der Bärenwalder Rundwanderweg ist 11 Kilometer lang und verläuft von der Haltestelle Gasthof Eisenbahn über die Mineralquelle bis zur Moosheide. Er führt am Naturdenkmal Buche mit Steintafel und an einem Panorama auf einer Anhöhe vorbei. Zur Route gehören außerdem ein Wildgehege, eine Schutzhütte sowie hölzerne Figuren einer Lokomotive und eines Krokodils.
Die Route Obercrinitz–Amselgrund–Giegengrün–Lauterhofen–Obercrinitz ist 8,5 Kilometer lang und beginnt an der Bushaltestelle Obercrinitz. Wandernde, die keine längere Wanderung möchten, können über Giegengrün oder Lauterhofen zurückkehren.
Eine weitere, 7 Kilometer lange Strecke führt von Obercrinitz über die Alte Wildenauer Straße und die Schwedenfichte zurück nach Obercrinitz. Sie erreicht das Naturdenkmal Schwedenfichte und führt an Biotopen vorbei.
Radfahren
Die Rödelbach-Bürstenroute ist eine 32,21 Kilometer lange Radtour von Wilkau-Haßlau zur Talsperre Eibenstock und führt durch Crinitzberg. Die Strecke verläuft vollständig auf öffentlichen Straßen. Nach dem Verlassen des Landkreises Zwickau führt sie in die erzgebirgische Bürstenregion und verbindet sich mit dem Fernradweg Sächsische Mittelgebirge.
Von hier aus lässt sich die Reiseplanung für Crinitzberg weiterführen.
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