Kleinhennersdorf entdecken

Kleinhennersdorf verbindet weite Ausblicke mit ungewöhnlichen Entdeckungen am Kleinhennersdorfer Stein. Der Ort liegt auf einer 170 bis 270 Meter hohen Hochfläche über dem Elbtal und eröffnet Blicke auf die Bergwelt der Sächsisch-Böhmischen Schweiz.

Höhlen und Wanderwege am Kleinhennersdorfer Stein

Die Lichterhöhle ist die größte Höhle am Kleinhennersdorfer Stein. Sie misst 20 Meter in der Länge und 15 Meter in der Breite. Ihre Geschichte ist auch mit der Sandsteingewinnung verbunden: Die Lichterhöhle wurde zur Sandsteingewinnung genutzt, während die Sand-Hampel-Höhle nach dem Königsteiner Friedrich Herrmann Hempel benannt wurde, der dort mit dem Sandabbau begonnen hatte.

Für ein intensiveres Erlebnis gibt es die geführte Wanderung „Auf dem Weg zum Scheuersand“. Sie umfasst leichtes und sicheres Klettern sowie das Erkunden von Felshöhlen mit Taschenlampen am Kleinhennersdorfer Stein. Eine weitere Möglichkeit ist die 4,48 Kilometer lange, mittelschwere Wanderung „Tour für kleine Höhlenforscherinnen“. Sie folgt zunächst einem rot markierten Weg in Richtung Kleinhennersdorf und zweigt anschließend zu den Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein ab.

Beim Zugang zu den Höhlen führt ein kleiner Weg über sandige Abschnitte und einige Stufen. Wegen deutlicher Erosionsschäden sollen Sie auf den Wegen bleiben. Auch die Etappe 7 des Forststeigs führt über den Kleinhennersdorfer Stein; unterwegs können dort verschiedene Höhlen entdeckt werden. Damit lassen sich unterschiedliche Wanderideen verbinden, ohne die jeweiligen Strecken gleichzusetzen.

Natur, Geschichte und ein ländlicher Begegnungsort

Im Wildgehege Kleinhennersdorf lässt sich Damwild in freier Umgebung beobachten. Das Gehege liegt direkt an einem Wanderweg und bietet für Kinder außerdem eine kleine Holzeisenbahn als einfache Spielmöglichkeit. So ergänzt ein Naturerlebnis die geologischen Besonderheiten des Kleinhennersdorfer Steins.

Auch kulturelle Anlaufpunkte gehören zum Ortsbild. Seit 2023 ist die Heymannbaude in Kleinhennersdorf ein ländlicher Begegnungsort und ein Zentrum für darstellende Künste. Dort gibt es ganzjährig ein Programm mit Kursen der darstellenden Künste, Workshops, Veranstaltungen und kleinen Festivals. An der Liethenmühle trägt das Fachwerkhaus die Inschrift „Liethenmühle, erbaut 1572“. Solche unterschiedlichen Ziele geben Ihrer Reise mehrere mögliche Schwerpunkte, von einer Höhlenwanderung bis zu einem Blick auf regionale Baugeschichte.

Routen, Termine und Anreise planen

Wer eine längere Tour mit dem Fahrrad oder zu Fuß einplanen möchte, kann die kommunale Kohlbornstein-Tour berücksichtigen. Sie ist 15 Kilometer lang, führt über Papstdorf und Kleinhennersdorf und kehrt nach Kurort Gohrisch zurück. Wegen der Topografie des Erosionsgebirges können die Strecken teilweise anspruchsvoll sein. Die Länge und der Streckenverlauf sollten deshalb in Ihre Tagesplanung einfließen.

Für die geführte Wanderung zu den Kleinhennersdorfer Höhlen sind von Mai bis Oktober mittwochs um 10 Uhr Termine am Gasthaus „Zur Hoffnung“ in Papstdorf vorgesehen. Die Wanderbusse 244b ab Königstein und 244a ab dem Nationalparkbahnhof Bad Schandau fahren in Richtung Kleinhennersdorf bis zur Haltestelle Papstdorf/Gasthaus „Zur Hoffnung“, dem Ausgangspunkt der Höhlenwanderung.

Welche Unterkunft passt zu Ihren Plänen?

Eine Ferienwohnung in Kleinhennersdorf ist ein passender Suchansatz, wenn Sie Ihre Reise um die örtlichen Höhlen, die Wege am Kleinhennersdorfer Stein und die Ausblicke von der Hochfläche herum planen möchten. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann die kleine Holzeisenbahn im Wildgehege und die nach kleinen Höhlenforscherinnen benannte Wanderung in die Überlegungen einbeziehen. Für kulturinteressierte Tage bieten sich dagegen die Heymannbaude und die Liethenmühle als unterschiedliche Themen an.

Entscheiden Sie bei der Suche nach Ihrer Unterkunft zunächst, welche Erlebnisse den Tagesrhythmus bestimmen sollen: die 15 Kilometer lange Kohlbornstein-Tour, eine geführte Höhlenwanderung, ein Besuch im Wildgehege oder ein Programm in der Heymannbaude. So bleibt Kleinhennersdorf nicht nur ein Ausgangspunkt für eine Übernachtung, sondern wird zu einem konkret planbaren Reiseziel mit Natur, Geschichte und besonderen Felsformationen.

Wenn Sie Ihre Suche auf weitere Orte ausdehnen möchten: Bad Gottleuba-Berggießhübel, Kreischa, Wilsdruff, Pirna, Schmiedeberg, Müglitztal, Bad Schandau und Klingenberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sächsische Schweiz.

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