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Urbar: Rheinblicke, Bachtal und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Urbar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Urbar verbindet eine terrassierte Aussichtslage oberhalb des rechten Rheinufers mit einer Ortsgeschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Der Blick reicht auf Koblenz, den Rhein und die Rheininsel Niederwerth. Dazu kommen das geschützte Mallendarer Bachtal, Klostergut Besselich sowie eine Wegekapelle und die Kirche St. Peter und Paul. So lässt sich der Ort über Landschaft, Spaziergänge und Kulturgeschichte kennenlernen.

File:UrbarPanorama4.jpg File:UrbarPanorama4.jpg Foto: LigaDue via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rheinblicke und Mallendarer Bachtal

Die terrassierte Lage Urbars oberhalb des rechten Rheinufers macht die Aussicht zu einem prägenden Landschaftsmerkmal. Koblenz, der Rhein und die Rheininsel Niederwerth bilden die Blickpunkte. Stadt, Fluss und Insel setzen unterschiedliche Akzente und geben der Aussicht einen klaren Ortsbezug. Das Mallendarer Bachtal ergänzt diesen Eindruck um ein Natur- und Erholungsthema: Das Tal gehört zu Urbar, steht unter Landschaftsschutz und lädt als Naherholungsgebiet zu Spaziergängen ein. Hier stehen Aussicht und Spaziergänge als unterschiedliche Formen des Landschaftserlebens nebeneinander. Wenn Sie Ihre Ferienwohnungssuche mit dem gewünschten Reisegefühl verbinden, können Sie abwägen, ob Rheinblicke, Spaziergänge oder Kulturgeschichte den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen.

Klostergut, Kapelle und Kirche

Die Geschichte Urbars ist eng mit dem Klostergut Besselich verbunden, das 1204 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Nach seinem Verkauf an Günter Rombelsheim wurde das Klostergut unter Denkmalschutz gestellt. Damit stehen die frühe urkundliche Nennung und der Denkmalschutz als zwei unterschiedliche Aspekte der Geschichte desselben Guts nebeneinander. An der Hauptstraße steht eine neugotische Wegekapelle aus Backstein mit einer thronenden Muttergottes aus dem 14. Jahrhundert. Die neue Kirche St. Peter und Paul in Urbar wurde am 22. Mai 2022 von Bischof Dr. Stephan Ackermann geweiht. Kapelle und Kirche markieren damit unterschiedliche Zeitbezüge der sakralen Ortsgeschichte.

Ein musikalischer Termin im Ort

Jeden ersten Montag im Monat treffen sich musikbegeisterte Bürgerinnen und Bürger aus Urbar im Kultur-Gut zum gemeinsamen Singen. Das Kultur-Gut liegt an der Hauptstraße 12. Der wiederkehrende Rhythmus ist hilfreich für die Reiseplanung; prüfen Sie den konkreten Termin vorab, da sich Termine ändern können.

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Mayen-Koblenz: regionale Kultur- und Landschaftsthemen

Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz finden sich weitere, eigenständige Kultur- und Landschaftsthemen. Die Genovevaburg ist eines der Wahrzeichen von Mayen und wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut. In Bendorf ist die Sayner Hütte ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden dort moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein. Einen anderen Akzent setzt der Schlosspark Sayn: Carl Friedrich Thelemann gestaltete ihn von 1840 bis 1850 im Auftrag des Fürsten Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Zum Park gehören ein Schlossweiher mit Wasserfontäne, geschwungene Wege, zahlreiche Ruhebänke und versteckt liegende stille Plätze. Diese regionalen Beispiele unterscheiden sich von Urbars Rheinblicken, dem Mallendarer Bachtal und der örtlichen Baugeschichte. Sie können die Wahl des Urlaubsschwerpunkts ergänzen, wenn für Sie auch regionale Kultur- und Landschaftsthemen wichtig sind.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.