Polch: Kirche, Puppenstube und Paradiesweg
Unterkünfte in Polch
Polch vereint markante Kirchenarchitektur, ein Heimatmuseum mit Einblicken in frühere Wohnwelten und eine Rundwanderung am Polcher Bach. Die beiden Osttürme der katholischen Pfarrkirche St. Stephan sind schon von weitem zu erkennen. Christinas Stube zeigt erhaltene Möbel und Puppenstuben; der Traumpfädchen Paradiesweg setzt einen anderen Akzent mit Pfaden durch Feld und Flur und Ausblicken auf das Maifeld. So treffen in Polch Baugeschichte, Sammlungsstücke und Landschaft aufeinander.
Kirche und Christinas Stube
Die Pfarrkirche St. Stephan wurde von 1849 bis 1852 erbaut. Ihre beiden Osttürme sind schon aus der Ferne zu erkennen und geben dem Kirchenbau ein markantes äußeres Merkmal.
In Christinas Stube sind original erhaltene Möbel zu sehen, teils aus den Jahren 1870 bis 1910. Küchenausstattung, Porzellan und Bilder ergänzen die Sammlung. Hinzu kommen Puppen aus Thüringer Puppenmanufakturen und Künstlerpuppen sowie Puppenstuben aus den Jahren 1880 bis 1930. Besucher können auch die kleinen Betten und die gemütlich eingerichtete Stube sehen. Die Präsentation wechselt damit zwischen Gegenständen einer Stube und verkleinerten Räumen in den Puppenstuben. Wer sich für Details des Wohnens interessiert, findet hier einen anderen Zugang als in der Kirchenarchitektur.
Der Traumpfädchen Paradiesweg
Das Traumpfädchen Paradiesweg Polch ist eine leichte Rundwanderung von 7,2 Kilometern rund um Polch. Start und Ziel liegen am Parkplatz an der Schützenhalle (Am Blumenberg). Die Strecke führt auf naturbelassenen Pfaden durch Feld und Flur, an knorrigen Bäumen vorbei und entlang des Polcher Bachs. Dazu kommen Ausblicke auf das Maifeld. Länge, Rundkurs und Start- und Zielpunkt geben konkrete Orientierung für die Planung dieser Wanderung.
Für die Wahl des Reiseprogramms bietet sich ein einfacher Vergleich: St. Stephan und Christinas Stube setzen den Schwerpunkt auf Baugeschichte und Sammlung; der Paradiesweg auf Bewegung in der Landschaft. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Polch suchen, können diese unterschiedlichen Interessen bei der Wahl des Aufenthaltsortes eine Rolle spielen, ohne dass dafür ein bestimmtes Programm vorausgesetzt wird.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz
Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz kommen weitere, eigenständige Kulturthemen hinzu. Die Genovevaburg ist eines der Wahrzeichen von Mayen und wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut. Die Sayner Hütte ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden dort moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein; außerdem werden Führungen und kreative Workshops angeboten. In Mendig ist der Lava-Dome das Deutsche Vulkanmuseum. Das Geysir-Museum im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz erklärt in fünf Ausstellungsbereichen, wie der höchste Kaltwassergeysir der Welt funktioniert.
Weitere Reiseziele entdecken: Nickenich, Langscheid, Mendig, Koblenz, Boos, Pillig, Welschenbach, Kürrenberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.