Krickenbach: Schweinstal und Sandsteinkunst
Unterkünfte in Krickenbach
Krickenbach lässt sich besonders über das Schweinstal entdecken: Ein gut ausgebauter Weg verläuft entlang einer Seenplatte, und 13 Sandsteinskulpturen stehen an der Strecke. Landschaft und Kunst gehören hier zu den prägenden Erlebnissen. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Krickenbach suchen, können Sie überlegen, ob Sie den Aufenthalt vor allem mit Spaziergängen, einer Radtour oder dem Blick auf die Skulpturen verbinden möchten.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch das Schweinstal
Der Weg durch das Schweinstal kann von der Bundesstraße 270 in Richtung Queidersbach zu Fuß begangen werden. Auch mit dem Fahrrad lässt er sich befahren. Die Route ist damit eine Möglichkeit, die Seenplatte und die Sandsteinskulpturen auf einer gemeinsamen Strecke wahrzunehmen. Wer gern zu Fuß unterwegs ist, erlebt den Weg in eigenem Tempo; wer lieber radelt, kann ihn mit dem Fahrrad befahren. Angaben zu einer Streckenlänge oder Gehzeit sind damit nicht verbunden.
Entlang des gut ausgebauten Weges stehen 13 von Künstlern geschaffene Sandsteinskulpturen. Die Werke sind unterschiedlich gestaltet und bieten konkrete Formen, auf die Sie beim Gehen oder Radfahren achten können. Für Familien, die gern gemeinsam etwas entdecken, kann das Betrachten der Arbeiten einen eigenen Schwerpunkt setzen: Sie können die Formen vergleichen und darüber sprechen, wie Künstler den Sandstein gestaltet haben.
Skulpturen mit verschiedenen Formen
Die Skulptur „Passage“ von Michael Dan Archer wurde aus einem einzigen Stein gefertigt, der zugesägt und gespalten wurde. Rainer Fests „Von hier aus“ besteht aus drei stelenartigen Blöcken aus rötlichem Sandstein. Sie bilden einen Raum, den Besucher betreten können. Bei „Auf und ab“ von Albert Hettinger treffen zwei große Sandsteinblöcke aufeinander; die Skulptur ist 5,5 Meter hoch. Diese drei Arbeiten zeigen unterschiedliche Wege, mit dem Material und seiner Form zu arbeiten.
Die 13 Sandsteinskulpturen im Schweinstal entstanden 1986 beim ersten Bildhauersymposium in Rheinland-Pfalz. Davon getrennt ist das Bildhauersymposium von 2009 in Krickenbach: Der dort verwendete Sandstein stammte aus dem Natursteinpark Krickenbach von Jürgen Picard.
Sandstein in Architektur und Handwerk
Auch die Protestantische Kirche Krickenbach zeigt die Bedeutung des Materials für den Ort. Sie wurde 1964–1965 aus rotem Buntsandstein aus der Umgebung errichtet und ist bis heute im Wesentlichen in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten. Im Schweinstal liegt das Carl Picard Natursteinwerk, zu dem Sandsteinbrüche und ein Sägewerk gehören. Das Werk verarbeitet Sandstein aus eigenen Steinbrüchen.
In der Umgebung des Schweinstals verweisen zahlreiche Buntsandsteine, Mauerwerke, Fassadenverkleidungen und Skulpturen auf den Fachbetrieb Carl Picard und seine heimischen Produkte. Wer sich für Bildhauerei interessiert, findet zudem einen praktischen Zugang zum Thema: Jeden Sommer werden im Sandsteinbruch der Firma Picard im Schweinstal Bildhauerkurse unter Leitung des Bildhauers Willi Bauer veranstaltet.
Weitere Eindrücke aus Krickenbach
Zum jährlichen Maibaumfest trifft man sich in und vor der Mehrzweckhalle „In den Dorfwiesen“. Damit reicht das örtliche Erleben von der Kunst im Schweinstal bis zu einem wiederkehrenden Fest im Ort. Je nachdem, ob Sie lieber draußen unterwegs sind, Skulpturen betrachten oder sich für Architektur und örtliche Traditionen interessieren, können diese unterschiedlichen Seiten Krickenbachs Ihre Reiseentscheidung prägen.
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