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Kirchheimbolanden

Unterkünfte in Kirchheimbolanden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchheimbolanden eröffnet verschiedene Wege, eine Reise mit Geschichte, Gartenkultur und Ausblicken zu gestalten. Die mittelalterliche Stadtbefestigung, der Schlossgarten, die Protestantische Paulskirche und der Wartturm setzen jeweils eigene Schwerpunkte. So können Sie überlegen, ob Sie besonders gern erhaltene historische Bauten entdecken, sich für eine Gartenanlage interessieren oder den Blick über die Umgebung suchen.

Villa Michel (Kirchheimbolanden) 1 Villa Michel (Kirchheimbolanden) 1 Foto: PhilEOS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Stadtmauer und Altstadt

Die Stadtmauer stammt aus dem 14. Jahrhundert und zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigungen der Region. Große Teile der West- und Südbefestigung von Kirchheimbolanden sind erhalten; außerdem bestehen zwei Wehrtürme und Stadttore fort. An diesen Details lässt sich die Befestigung in ihren verschiedenen Bestandteilen kennenlernen. Ein Teil des Wehrgangs ist begehbar und eröffnet damit eine weitere Perspektive auf die historische Mauer. Die Altstadt ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Wer sich für Stadtgeschichte interessiert, findet hier also sowohl ein erhaltenes Bauwerk als auch ein ganzjährig zugängliches Stadtgebiet als Themen für den Aufenthalt.

Schlossgarten mit langer Entwicklung

Der Schlossgarten wurde in der späten Fürstenzeit von Kirchheimbolanden zu einer englischen Gartenanlage umgestaltet. Sein heutiges Bild ist auch von den Bäumen geprägt: Viele exotische Gehölze sind erhalten geblieben und zu stattlichen Bäumen herangewachsen. Ein großer Teil des heutigen Altbaumbestands ist Heinrich von Brunck zu verdanken. Gartenform, alte Bäume und die Geschichte der Anlage geben dem Schlossgarten mehrere interessante Facetten. Wenn Sie auf Reisen gern gestaltete Grünanlagen und besondere Gehölze betrachten, bietet dieser Ort einen anderen Zugang zur Geschichte Kirchheimbolandens als die Befestigungsanlagen oder die Kirche.

Paulskirche und Orgel

Die Protestantische Paulskirche wurde von 1738 bis 1744 als Hof- und Stadtkirche erbaut. Ihre Formen verbinden Rokoko und Klassizismus. Auch die Orgel macht die Kirche zu einem bemerkenswerten Ziel für alle, die sich für Bau- und Musikkultur interessieren: Johann Michael Stumm erbaute sie 1745. Sie verfügt über drei Manuale und 38 Register. Die konkreten Angaben zur Entstehungszeit und Ausstattung geben der Kirche ein eigenes Profil innerhalb der kulturellen Entdeckungen in Kirchheimbolanden. So lässt sich bei der Reiseplanung unterscheiden, ob Sie den Schwerpunkt eher auf mittelalterliche Wehrarchitektur oder auf die Bau- und Orgelgeschichte legen möchten.

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Wartturm und Ausblick

Ein weiteres Ziel ist die Aussichtsplattform des Wartturms auf dem 360 Meter hohen Schillerhain. Der Wartturm selbst ist 11,50 Meter hoch; zur Plattform führen 51 Stufen. Von dort bietet sich ein Blick zum Donnersberg und zum Alzeyer Hügelland. Die Höhenangaben unterscheiden den Standort auf dem Schillerhain von der Höhe des Turms, während die Stufenzahl eine konkrete Orientierung für den Weg zur Plattform gibt. Wer bei einem Aufenthalt gern einen Aussichtspunkt einplant, kann diesen Ausflugsgedanken neben die Erkundung von Stadtmauer, Garten und Kirche stellen.

Weitere Orte auf dieser Ebene

Auch diese Orte können Sie entdecken: Göllheim, Münchweiler An Der Alsenz, Wartenberg, Zellertal, Sippersfeld, Oberndorf, Mannweiler-Cölln und Dannenfels.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donnersbergkreis.

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