Stade: Hansegeschichte, Museen und Wasserwege
Unterkünfte in Stade
Stade verbindet die Geschichte einer Hansestadt mit Museen, einer historischen Innenstadt und Wegen auf dem Wasser. Wer den Aufenthalt plant, kann zwischen Stadtgeschichte, einem Besuch im Freilichtmuseum und aktiven Erkundungen per Rad oder Paddelboot verschiedene Schwerpunkte setzen. Für die Wahl einer Ferienwohnung in Stade ist daher zunächst interessant, welche dieser Seiten des Ortes Sie besonders erleben möchten.
Altstadt und Hansegeschichte
Die historische Innenstadt lässt sich zu Fuß in ein bis zwei Stunden erkunden. Eine geführte Altstadtführung stellt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt vor. So können Sie die Stadtgeschichte in den Mittelpunkt eines Besuchs stellen oder einen geführten Rundgang mit weiteren kulturellen Eindrücken verbinden. Die Kirche St. Wilhadi ist die älteste Kirche in Stade. Die Turmführung in St. Cosmae dauert etwa 45 Minuten und ist auf höchstens acht Gäste pro Führung begrenzt – ein Format in kleiner Gruppe, das sich deutlich von einer Erkundung der Innenstadt unterscheidet.
Das Museum Schwedenspeicher widmet sich der 1.000-jährigen Geschichte Stades, der Bedeutung der Hanse sowie der Ur- und Frühgeschichte des Elbe-Weser-Raums. In der Galerie Hahnentor des Kunstvereins Stade e.V. werden Malerei, zeitgenössische und experimentelle Kunst, Fotografie, Bildhauerei, Objekte und Installationen ausgestellt. Wer sich für die Geschichte des Handels oder für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen interessiert, findet damit weitere kulturelle Themen für den Aufenthalt. Die kulinarische Erlebnisführung „Butter bei die Fische“ beschäftigt sich mit der Kulinarik der Hansezeit.
Einblicke ins Alte Land
Das Freilichtmuseum in Stade präsentiert Kultur und Natur des Alten Landes. Sein Gelände ist ganzjährig kostenlos zugänglich. Zum Ensemble gehört ein Altländer Bauernhaus von 1733: Es zeichnet sich durch reich verziertes Mauerwerk, eine ursprüngliche Raumaufteilung und einen Großteil der ursprünglichen Einrichtung aus. Im Altländer Haus wird an jedem letzten Sonntag im Monat gewebt und gesponnen. Von Mai bis September werden dort außerdem am zweiten und letzten Sonntag jedes Monats 60-minütige Führungen angeboten. Die wiederkehrenden Vorführungen und die Führungen geben dem Museumsbesuch unterschiedliche Schwerpunkte; berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung die genannten Termine.
Stade auf dem Wasser und unterwegs
Das Paddelrevier erstreckt sich über rund zehn Kilometer vom Holzhafen in der Innenstadt rund um die Altstadt bis zu den grünen Wiesen des Schwingetals. Davon zu unterscheiden sind die Stader Paddeltrails: Sie verlaufen auf sieben Kilometern vom Holzhafen am Burggraben entlang des Burggrabens und der Schwinge in Richtung Schwedenschanze. Der History-Trail der Stader Paddeltrails führt auf der Schwinge an 14 Stationen mit historischen Bildern, Erläuterungen und Meilensteinen der Stader Geschichte vorbei. So können Sie zwischen einer Tour durch das Paddelrevier und einem ausdrücklich auf historische Stationen ausgerichteten Trail wählen.
Auch Rad- und Pilgerwege gehören zur Orientierung: Der 530 Kilometer lange Mönchsweg verläuft als Radweg von Bremen über Stade nach Wischhafen an der Elbe; der Jakobsweg führt ebenfalls durch Stade. Für Ausflüge in die Umgebung fährt die Linie 1 des Elbe-Radwanderbusses von Stade über Drochtersen, Wischhafen und Freiburg bis zum Natureum Niederelbe an der Ostemündung. Mit der S5 ist Stade von der Haltestelle Elbgaustraße über Hamburg Hauptbahnhof, Harburg und Buxtehude ohne Umstieg erreichbar.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Stade suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach dem gewünschten Mix aus Altstadt, Kultur, Radfahren und Paddeln ausrichten. Die genannten Angebote unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung: vom Blick auf die Hansegeschichte bis zu Strecken auf dem Wasser und längeren Wegen durch die Region.
Weitere Ortsseiten im Verzeichnis: Horneburg, Grünendeich, Freiburg, Oldendorf, Sauensiek, Nottensdorf, Drochtersen, Harsefeld.
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