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Hemmingen: Auenlandschaft und Geschichte

Unterkünfte in Hemmingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hemmingen bietet reizvolle Kontraste: In der Südlichen Leineaue prägen Feuchtgebiete und Auenwälder die Landschaft, während archäologische Spuren und die St.-Vitus-Kirche von der Geschichte des Ortes erzählen. Für Ihren Aufenthalt können Sie daher unterschiedliche Schwerpunkte setzen: naturkundliche Spaziergänge, Einblicke in eine römische Lagerstätte oder kulturgeschichtliche Entdeckungen.

Auenlandschaft und Natur entdecken

Der in Hemmingen gelegene Abschnitt des Naturschutzgebiets „Leineaue zwischen Hannover und Ruthe“ umfasst strukturreiche Auenlebensräume. Dazu gehören Uferwälder und Flutrinnen ebenso wie ehemalige Flussarme sowie Gewässer aus ehemaligem Mergel- und Kiesabbau. Diese Landschaftselemente geben dem Gebiet seinen vielfältigen Charakter. Wer sich besonders für Flussauen und ihre Lebensräume interessiert, findet hier einen passenden Schwerpunkt für die Reise.

Auch die Südliche Leineaue zwischen Pattensen, Sarstedt, Laatzen, Hemmingen und Hannover umfasst unterschiedliche Landschaftsformen: Teiche und Altarme, Feuchtwiesen, Schilf- und Röhrichtflächen sowie Reste des Auenwaldes. Die verschiedenen Lebensräume machen deutlich, dass die Aue nicht nur aus offenen Wasserflächen besteht. Der Steinfeldsee ist ein Gastvogellebensraum von landesweiter Bedeutung für durchziehende und überwinternde Vögel.

Spaziergänge mit Natur- und Landschaftsgeschichte

Die Südliche Leineaue lässt sich auf naturkundlichen Spaziergängen erkunden. Entlang des Weges informieren zwölf Stationen über die Geschichte der Landschaft sowie ihre Tier- und Pflanzenwelt. So verbindet der Spaziergang Naturbeobachtung mit einem Blick darauf, wie die Aue geprägt wurde. Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, können die Stationen Gesprächsanlässe bieten; die Themen reichen von der Landschaftsgeschichte bis zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

Eine weitere Möglichkeit, Hemmingens Landschaft kennenzulernen, ist der Naturlehrpfad. Er verläuft zwischen den Ortsteilen Harkenbleck und Wilkenburg durch eine abwechslungsreiche Umgebung mit Wiesen, Teichen und geschützten Biotopen. Damit setzt er einen anderen Akzent als die Stationen der Südlichen Leineaue: Hier steht der Weg zwischen zwei Ortsteilen und durch verschiedene Landschaftselemente im Mittelpunkt.

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Römische Spuren und St.-Vitus-Kirche

Das römische Marschlager von Wilkenburg in Hemmingen ist ein Kulturdenkmal. Es umfasste etwa 40 Hektar und erstreckte sich über mehr als 500 × 600 Meter. Archäologische Untersuchungen bestätigten V-förmige Spitzgräben und abgerundete Eckbegrenzungen, die für römische Lager typisch sind. Diese Befunde machen das Lager zu einem besonderen Thema für alle, die sich für römische Geschichte und Archäologie interessieren.

Auch die St.-Vitus-Kirche in Hemmingen-Wilkenburg hat eine lange Geschichte: Sie wurde erstmals 1140 als Teil einer burgähnlichen Anlage erwähnt. Zu ihrer Ausstattung gehören ein Altar, ein Taufstein und eine Kanzel, außerdem Epitaphien und bemalte Emporen. Hinzu kommen Wappentafeln über 40 historischen Grabmälern. Die unterschiedlichen Ausstattungsstücke eröffnen mehrere Zugänge zur Kirchengeschichte und zur Erinnerungskultur.

Der Hemminger Schlosspark bietet einen weiteren, anders geprägten Ort: Seit 1985 ist er für die Bevölkerung frei zugänglich. Wer einen Besuch in Hemmingen plant, kann damit neben den naturkundlichen Spaziergängen auch einen öffentlich zugänglichen Park in die eigene Tagesgestaltung aufnehmen.

Welcher Schwerpunkt passt zu Ihrem Aufenthalt?

Weitere Orte entdecken: Wedemark, Seelze, Burgdorf, Altwarmbüchen, Dedenhausen, Garbsen, Lehrte und Langenhagen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Region Hannover.

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