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Oldenburg (Oldb): Grünkohl, Geschichte und Stadtgrün

Unterkünfte in Oldenburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oldenburg (Oldb) verbindet eine lebendige Grünkohltradition mit markanter Stadtgeschichte und grünen Routen. Bei der alljährlichen Veranstaltung „Hallo Grünkohl“ wird die Innenstadt zum Treffpunkt für Grünkohlfans; auf den Speisekarten stehen klassische wie moderne Varianten. Dazu kommen der Lappan als Wahrzeichen und ältestes Gebäude der Stadt, Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und eine Rundtour durch Parks und historische Viertel. So können Sie Ihren Aufenthalt zwischen kulinarischem Anlass, Kultur und einer längeren Tour ausrichten.

Foto: Dagobert Wiedamann

Grünkohltradition und Geschichte des Lappan

„Hallo Grünkohl“ bringt die Veranstaltung jedes Jahr in die Oldenburger Innenstadt. Die Auswahl reicht von klassischen bis zu modernen Zubereitungen. Wer sich für die lokale Esskultur interessiert, findet hier einen konkreten Anlass, den Aufenthalt mit einem Blick auf die Stadt zu verbinden.

Auch der Lappan erzählt Oldenburger Geschichte auf engem Raum: Er gilt als Wahrzeichen Oldenburgs, als erster Kirchturm und als ältestes Gebäude der Stadt. Das 2018 produzierte Hörstück über seine Geschichte setzt im Mittelalter um 1350 an, dem Beginn des Lappan. Es eröffnet einen historischen Zugang zu dem Bauwerk, dessen Bedeutung sich in mehreren Bezeichnungen zeigt. Wer sich für die Geschichte der Stadt interessiert, kann diesen Schwerpunkt mit den Ausstellungen und weiteren historischen Orten ergänzen.

Schlossgarten und Rundtour durch die Stadt

Herzog Peter Friedrich Ludwig ließ den Schlossgarten Anfang des 19. Jahrhunderts als englischen Landschaftsgarten anlegen. Auch die Fassade des Oldenburger Schlosses bietet einen Blick in die Baugeschichte: Sie weist Elemente aus 400 Jahren europäischer Architektur auf. Garten und Schloss setzen damit unterschiedliche Akzente – hier die historische Gestaltung einer Anlage, dort die sichtbaren Spuren verschiedener Bauperioden. Für die Planung können Sie entscheiden, ob Sie einzelne Kulturorte besuchen oder den Aufenthalt um eine längere Runde im Stadtgebiet ergänzen möchten.

Die 21 Kilometer lange Rundtour „Grünes Oldenburg“ beginnt am Schlossplatz und führt durch Parks und Grünanlagen. Unterwegs gehören Wasserblicke, historische Viertel und architektonische Höhepunkte zu den beschriebenen Stationen. Die Länge gibt Ihnen einen greifbaren Anhaltspunkt, wenn Sie eine ausgedehnte Tour in Ihre Planung aufnehmen möchten. Entlang der Route verläuft außerdem „Wissenschaft erfahren“: An acht Stationen geben Audiobeiträge Forschender unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Freiheit. So verbindet die Strecke Stadtgrün mit einem weiteren, thematisch eigenständigen Angebot. Die Tour und die Audiobeiträge bieten unterschiedliche Möglichkeiten, den Blick auf Oldenburg zu richten.

Kunst und Vermittlung in Oldenburg

Im Horst-Janssen-Museum zeigt die Dauerausstellung Werke des Künstlers in vier Themenbereichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, seine Techniken praktisch zu vermitteln. Damit stehen nicht nur die Werke selbst im Mittelpunkt, sondern auch Janssens Arbeitsweisen. Für einen Aufenthalt mit kulturellem Schwerpunkt lässt sich dieser Museumsbesuch mit der Geschichte des Lappan oder der Architektur des Schlosses verbinden, ohne dass die einzelnen Orte dieselbe Geschichte erzählen.

Ein weiterer Kunstbezug ist der Backsteinbau am Schlosswall. Seit 1996 wird er unter anderem für die Förderpreisreihe „Keramik im Pulverturm“ genutzt. Im Rahmen der Reihe können junge Kunstschaffende ihre Keramikarbeiten im Stadtmuseum Oldenburg präsentieren. Die Reihe ergänzt das Museumsangebot um einen Blick auf zeitgenössisches keramisches Arbeiten.

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Welche Schwerpunkte passen zu Ihrer Unterkunftssuche?

Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Oldenburg (Oldb) hilft es, zuerst den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Soll die Stadtgeschichte mit Lappan und Schloss im Vordergrund stehen, interessieren Sie sich besonders für Kunst und ihre Vermittlung, oder möchten Sie zusätzlich eine längere Runde durch Grünanlagen einplanen? Die genannten Themen geben verschiedene Anlässe, die Destination zu entdecken, ohne dass eine einzelne Unterkunftslage alle davon voraussetzt. Eine Ferienwohnung in Oldenburg (Oldb) können Sie passend zu dem Aufenthalt suchen, den Sie planen.

Weitere Facetten im übergeordneten Reiseziel Oldenburg

Im übergeordneten Reiseziel Oldenburg kommen weitere Landschafts- und Geschichtsthemen hinzu. Südlich von Wildeshausen liegt das Pestruper Gräberfeld, eine archäologische Stätte von überregionaler Bedeutung in einer Heide- und Kiefernlandschaft. Es ist zugleich die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg; dort sind kurze und längere Spaziergänge möglich. Das unterscheidet diesen Landschaftsschwerpunkt von den Stadterlebnissen in Oldenburg (Oldb) und eröffnet eine weitere Art, die übergeordnete Destination kennenzulernen.

Auch Hude gehört zu diesem übergeordneten Reiseziel. Das 1232 gegründete Zisterzienserkloster, genannt „Portus Sancte Marie“ („Hafen der Heiligen Maria“), wurde rasch zum geistigen, wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt des östlichen Teils der Grafschaft Oldenburg. Die Klosterruine bewahrt die Reste einer dreischiffigen Basilika mit ausladendem Querschiff; die Kirche war ursprünglich über 57 Meter lang und über 24 Meter breit. Das Museum im Kloster Hude zeigt Modelle zur Baugeschichte, archäologische Funde, Karten und Texte zur Geschichte der Zisterzienser sowie ein Skriptorium zum Schreiben mit der Feder. So stehen im übergeordneten Reiseziel sowohl Landschaft als auch Klostergeschichte als eigene Themen neben dem Kulturangebot der Stadt.

Weitere Reiseziele entdecken: Kirchseelte, Harpstedt, Hatten, Kirchhatten, Wildeshausen, Hude, Dötlingen, Ganderkesee.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oldenburg.

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