Lüneburg: Stadtblicke, Klosterkultur und grüne Auszeiten
Unterkünfte in Lüneburg
Lüneburg verbindet Naturblicke mit einer ausgeprägten Kulturgeschichte und besonderen Entdeckungen für verschiedene Interessen. Am Kalkberg treffen Naturschutzgebiet und weiter Blick über das Stadtgebiet aufeinander; im Kloster Lüne stehen sakrale Textilien und der nahezu vollständig erhaltene Gebäudekomplex im Mittelpunkt. Dazu kommen Backsteingotik, ein Rathaus mit 259 Räumen und ein Aussichtsturm mit Blick über Stadt und Umgebung. So können Sie Ihre Reise nach den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
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Foto: Friedrich Haag via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und eine grüne Pause
Der Kalkberg liegt im westlichen Stadtgebiet und ist ein Naturschutzgebiet mit seltener Flora. Zugleich bietet er Besuchern einen weiten Blick über Lüneburg. Naturinteresse und Stadtaussicht begegnen hier am selben Ort – ein anderer Akzent als bei einem Museumsbesuch oder einer Beschäftigung mit Baugeschichte. Wenn Sie Ihre Entdeckungen gern mit einer ruhigeren Zeit im Grünen ergänzen, ist auch der Lüneburger Kurpark eine eigene Möglichkeit: Die 23 Hektar große Anlage wurde 1907 zwischen Uelzener Straße und Soltauer Straße nach englischem Vorbild angelegt. Heute lädt sie zum Entspannen, Spielen und Picknicken ein. Damit stehen unterschiedliche Formen des Aufenthalts im Freien nebeneinander: der Blick vom Kalkberg und die Angebote des Parks.
Klosterkultur, Rathaus und Backsteingotik
Das Teppichmuseum im Kloster Lüne bewahrt eine einzigartige Sammlung sakraler Textilien. Sie wurden über sieben Jahrhunderte im Kloster gefertigt und erhalten. Dieser lange zeitliche Zusammenhang macht die Textilien zu einem besonderen Thema für alle, die sich für religiöse Kunst und handwerkliche Tradition interessieren. Von April bis Oktober finden im Kloster Führungen durch den nahezu vollständig erhaltenen Gebäudekomplex statt. Sammlung und Führungen eröffnen dabei unterschiedliche Zugänge zum Kloster: einmal über die Textilien, einmal über die Anlage selbst.
Ein weiteres markantes Bauwerk ist das Lüneburger Rathaus. Es verfügt über 259 Räume und wird als größtes mittelalterliches Rathaus im Norden sowie als eines der bedeutendsten Baudenkmäler Norddeutschlands beschrieben. Die St. Michaeliskirche wiederum ist ein Beispiel der Backsteingotik; der Grundstein für den heutigen Bau wurde 1376 gelegt. Rathaus und Kirche setzen eigene Schwerpunkte für Ihre Beschäftigung mit Lüneburgs Architektur und Geschichte.
Aussicht, Ausstellungen und Rätsel
Auf der Aussichtsplattform des Wasserturms Lüneburg blicken Sie aus 56 Metern Höhe über Lüneburg und die Umgebung. Der Turm liegt 600 Meter vom Bahnhof Lüneburg und 300 Meter vom Innenstadtplatz Am Sande entfernt und ist zu Fuß sowie mit Bus und Bahn erreichbar. Bei Vollmond und am ersten Sonntag im Monat finden dort Konzerte statt. Aussicht und Konzert sind zwei unterschiedliche Gründe, den Wasserturm in die Tagesplanung einzubeziehen.
Die Dauerausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung umfasst ein hauseigenes Bernsteinlabor, Inhalte zur Hansezeit sowie bedeutende Kunst von Lovis Corinth und Käthe Kollwitz. Das Angebot reicht damit von Naturmaterial und Handelsgeschichte bis zu Kunst. An vier Lüneburger Kulturorten bieten außerdem die Lüneburger Giebeltische eine kostenlose interaktive Rätselaktivität ohne Eintrittskarten. Das ist eine weitere Möglichkeit, sich Kulturorten auf spielerische Weise zu nähern; sie ergänzt die ruhigere Beschäftigung mit Museumssammlungen und Bauwerken um eine Rätselaufgabe.
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